Rheinische Post: Kommentar: Ende eines Albtraums
ID: 1459795
zu Ende. Acht Milliarden Euro hat der Essener Konzern in Nord- und
Südamerika verbrannt. Das Management stürzte sich, geblendet vom
Stahlboom Anfang der 2000er-Jahre, in ein Abenteuer, das schnell zum
Albtraum wurde. Wie unrealistisch die damaligen Vorstellungen waren,
zeigt eine Vorgabe von Thyssenkrupp-Manager Karl-Ulrich Köhler: Ziel
müsse eine Rohstahlkapazität von 30 bis 40 Millionen Tonnen im Jahr
sein, sagte er. Heute sind es gerade einmal zwölf Millionen.
Natürlich ist es einfach, rückblickend hart zu urteilen. Doch das
CSA-Fiasko war nicht plötzlich in der Welt, sondern zeigte sich
Quartal für Quartal an explodierenden Kosten und immer wieder
verschobenen Startterminen. Das alte Management hielt zu lange
unbeirrt Kurs. Dass Thyssenkrupp-Chef Hiesinger damit Schluss machte,
darf er auf der Haben-Seite verbuchen. Nun muss er die Folgen zügig
in den Griff bekommen und die Eigenkapitalquote wieder deutlich
erhöhen. Ansonsten läuft er Gefahr, spätes Opfer des
Brasilien-Albtraums zu werden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2017 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1459795
Anzahl Zeichen: 1381
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 487 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Ende eines Albtraums"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Erdogan istüberall ...
Türkische Geistliche, Lehrer und Eltern, die Andersdenkende in Schulen, Gebetsräumen und in ihren Wohnungen bespitzeln sollen mit dem Ziel, sie zu denunzieren: Klingt filmreif. Doch die Tragik dahinter: Nichts davon ist Fiktion. Zuerst waren es die Imame, die in vorauseilendem Gehorsam befolgt
Rheinische Post: Kommentar: Alternativen zum Diesel-Auto stärken ...
Nein, so ganz kann man es sich nicht vorstellen: Innenstädte ohne Lieferwagen, ohne Linienbusse. Oder, noch absurder: ohne Rettungswagen, die selbst bei Notfällen nicht mehr ausrücken dürfen - zum Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit. All diese Fahrzeuge würden ausgesperrt, weil sie mit
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Abschiebungen ...
Schritt für Schritt und von den üblichen Protesten begleitet, versucht die Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik wieder Herr des Verfahrens zu werden. Viel zu lange, inhaltlich unentschlossen und politisch gespalten hatte sich die große Koalition im Rausch ihrer Willkommenskultur darum
Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Abschiebung ...
Donald Trumps Abschiebe-Direktiven drohen den Charakter der Vereinigten Staaten selbst zu verwandeln. Wenn Amerika den Ehrgeiz, das Genie und die Tatkraft seiner Einwanderer nicht mehr als Bereicherung begreift, die Grenzen dicht macht und gegen die Angehörigen eine Weltreligion diskriminiert, s




