Neue Westfälische (Bielefeld): Gehaltsaffäre um Polizeigewerkschafter Wendt
Hardliner mit Doppelmoral
Lothar Schmalen, Düsseldorf
ID: 1463454
Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, bestens bekannt. Auch
für aggressive Töne gegen Flüchtlinge war sich der Duisburger zuletzt
nicht zu schade. Sein Lieblingsthema aber war, dass die Polizei von
der Politik geradezu kaputtgespart werde. An sich selbst allerdings
hat der Mann an der Spitze der kleineren der beiden
Polizeigewerkschaften offenbar nicht gespart. Jedenfalls ließ er es
sich gefallen, dass er neben der Aufwandsentschädigung seiner
Gewerkschaft auch Beamtensold als Polizist bekam, obwohl er seit
langem nicht mehr als Polizist arbeitet. Dass der
Gewerkschaftsvorstand behauptet, der Vorsitzende habe, Landessold und
Gewerkschaftsgeld zusammengerechnet, nicht mehr als ein
Hauptkommissar erhalten, ändert nichts an der Doppelbezahlung, die
Wendt - und das verschlimmert die Sache noch - zunächst auch noch
verheimlichen wollte. Allein deshalb schon ist er an der Spitze der
94.000 Mitglieder der Polizeigewerkschaft nicht mehr haltbar. Geld
vom Arbeitgeber steht normalerweise nur freigestellten Betriebs- oder
Personalräten zu. Das aber war Wendt nie, sondern immer nur
Gewerkschaftler. Und die müssen ausschließlich von der Gewerkschaft
bezahlt werden. Das ist auch richtig so. Andernfalls könnte es zu
Interessenkonflikten kommen. Fragen muss sich auch Innenminister Ralf
Jäger, oberster Dienstherr von Wendt, gefallen lassen. Ist die
Besoldung des Gewerkschaftschef Wendt, und offenbar auch noch anderer
Polizeigewerkschaftler, vielleicht sogar rechtswidrig? Mit welcher
Berechtigung werden die Chefs der kleineren Polizeigewerkschaft vom
Land mit einem "Sold" gefördert, während der Chef der doppelt so
großen Gewerkschaft der Polizei (GdP) von seiner Organisation selbst
bezahlt werden muss?
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2017 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1463454
Anzahl Zeichen: 2214
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 432 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Gehaltsaffäre um Polizeigewerkschafter Wendt
Hardliner mit Doppelmoral
Lothar Schmalen, Düsseldorf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Mittelbayerische Zeitung: Eigentor / Statt von der Russland-Affäre abzulenken, fordert Donald Trump mit seinem Angriff auf Obama weitere Nachfragen heraus. ...
Donald Trump hat mit den Abhör-Vorwürfen gegen Obama ein klassisches Eigentor geschossen. Wenn seine Behauptungen frei erfunden sind, muss an der mentalen Verfassung des Präsidenten ernsthaft gezweifelt werden. Glaubt der Narzisst wirklich an einen "stillen Coup" Obamas? Er kommt ni
Mittelbayerische Zeitung: In Trippelschritten / Nur langsam nimmt das Programm des SPD-Kanzlerkandidaten Kontur an. ...
Die Bilder mit Martin Schulz gleichen sich. Egal, wo der SPD-Kanzlerkandidat in dieser Woche auftrat, ob in Vilshofen, Berlin oder Würzburg, er wurde mit Jubel empfangen, begleitet und verabschiedet. So, als wäre er der erste Spitzenpolitiker in Deutschland, der für mehr Gerechtigkeit eintrit
Südwest Presse: Kommentar zu den Plänen von Martin Schulz ...
Das bisherige Wahlprogramm von Martin Schulz lässt sich in einen Satz fassen: Der SPD ihr Selbstvertrauen zurückgeben. Dazu gehört offenbar, die Partei vom Agenda-Fluch zu erlösen - vom jahrelangen Hadern mit einer teilweise erfolgreichen, aber zutiefst ungeliebten Reform. Nun liegen die ers
Straubinger Tagblatt: Martin Schulz' Agenda-Reformpläne: Es wäre nur ein Reförmchen ...
Dass Deutschland den Sprung vom "kranken Mann Europas" zum wirtschaftlichen Vorbild für die ganze Welt geschafft hat, liegt an der Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre und der boomenden Weltwirtschaft. Aber eben auch an der Agenda 2010, die den Druck gerade für Langzeitarbeitslos




