Somaliland: Der Hunger trifft die Kinder am härtesten
ID: 1464354
ersten Menschen verhungert, darunter auch Kinder. Die Kindernothilfe
unterstützt den dramatischen Appell von UN-Generalsekretär Antonio
Guterres an die internationale Gemeinschaft, Hilfsmaßnahmen
auszuweiten, um die Hungerkatastrophe abzuwenden, und bittet
weiterhin um Spenden. In Somaliland beginnt die Kindernothilfe mit
ihrer Partnerorganisation Candlelight an mehreren Schulen mit
Schulspeisungen und Wasserversorgung.
"Der Hunger schwächt die Körper von Kindern enorm, und sie haben
keine Kraft mehr, gegen einfache Krankheiten anzukämpfen. So kann
Durchfall schnell zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden", sagt
Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe.
Mangelernährung in den ersten Lebensjahren hat für Kinder fatale
Auswirkungen. Viele Mädchen und Jungen leiden ihr Leben lang unter
den körperlichen und geistigen Folgen. "Altersgerechte Nahrung,
sauberes Wasser und Hygienemaßnahmen, damit sich Cholera nicht
ausbreiten kann, sind jetzt lebenswichtig", so Weidemann weiter.
Somaliland, das Gebiet, in dem die Kindernothilfe seit 2011 in
Somalia aktiv ist, hat sich 1991 für unabhängig erklärt. Die
Sicherheitslage dort ist weitgehend stabil. Die Kindernothilfe
arbeitet erfolgreich mit lokalen Partnerorganisationen zusammen und
stellt sicher, dass die Hilfe ankommt.
Die Kindernothilfe ruft zu Spenden auf:
Stichwort "Soforthilfe für Dürreopfer", Zweck: 57620
Spendenkonto Kindernothilfe e.V.
Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)
IBAN: DE92 3506 0190 0000 4545 40
BIC: GENODED1DKD
Angebot an Redaktionen:
Dr. Karl Pfahler, Referatsleiter Afrika, ist vom 9. bis 12. März
in Somaliland unterwegs und steht für Interviews zur Verfügung. Der
Kontakt wird über die Pressestelle der Kindernothilfe vermittelt.
Die Kindernothilfe ist Mitglied im Bündnis Entwicklung Hilft.
Pressekontakt:
Kontakt:
Angelika Böhling, Pressesprecherin
Angelika.Boehling@knh.de
Tel.: 0203.7789-230
mobil: 0178.8808013
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Datum: 07.03.2017 - 11:25 Uhr
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