CO-Melder: So schützen Sie sich vor dem gefährlichen Kohlenmonoxid

CO-Melder: So schützen Sie sich vor dem gefährlichen Kohlenmonoxid

ID: 1465607
(ots) - Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf)
empfiehlt den Einbau von CO-Meldern - Pro Jahr 1.000 Todesfälle in
Deutschland

Der Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen ist mittlerweile in allen
Bundesländern vorgeschrieben. Anders sieht es bei Kohlenmonoxid aus.
Hier sind zwar bereits Warngeräte auf dem Markt - allerdings fehlt
einerseits bei der Bevölkerung weitgehend das Problembewusstsein und
andererseits gibt es (noch) keine gesetzlichen Vorgaben. Dabei ist
die Gefahr groß: Pro Jahr fallen alleine in Deutschland bis zu 1.000
Menschen dem heimtückischen Gas zum Opfer.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses,
nicht reizendes Atemgift. Es bildet sich bei der unvollständigen
Verbrennung von Kohlenstoff in Form von Holz, Kohle, Öl oder Erd- und
Flüssiggas. Gefährlich wird es immer dann, wenn bei der Verbrennung
nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht - beispielsweise wenn
der Rauchabzug verstopft ist oder in kleinen Räumen nicht gelüftet
wird. CO ist besonders gefährlich, weil es von den menschlichen
Sinnen nicht erkannt werden kann und es selbst durch Betonwände
diffundiert und unbemerkt in Wohnbereiche vordringt. Das Gas bindet
sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt
dabei den Sauerstoff. Das bedeutet im Klartext: Bereits wenige
Atemzüge können zu Bewusstlosigkeit und Tod führen.

Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) empfiehlt
daher den Einbau von CO-Meldern, die das gefährliche Gas über
elektrochemische Sensoren erkennen und ab einer bestimmten
Konzentration in der Luft Alarm schlagen. Einige dieser Geräte können
mit bereits vorhandenen Rauchmeldern funkvernetzt werden. Wer also
eine Heizungsanlage, Gastherme, einen Ofen oder Kamin in der Wohnung
oder im Haus betreibt, sollte auf einen CO-Melder nicht verzichten.



Im Alarmfall sofort Fenster öffnen - denn nur frische Luft bringt
Rettung

Bei einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration hilft nur eines:
frische Luft. Deshalb sollten im Alarmfall alle Fenster aufgerissen
werden, damit ausreichend Sauerstoff in den Wohnraum gelangen kann
und sich das Kohlenmonoxid verflüchtigt.

CO-Melder, ebenso wie Rauchmelder, Feuerlöscher und deren
fachgerechte Montage und Wartung bieten die qualifizierten
Brandschutz-Fachbetriebe, deren Adressen zum Beispiel nach
PLZ-Bereichen sortiert unter www.bvbf.de abrufbar sind.



Kontakt:
Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf)
Carsten Wege
- Geschäftsführer -
Jägerstraße 71
10117 Berlin
Telefon: 030 - 936 228 61-0
Telefax: 030 - 936 228 61-29
Mail: info@bvbf-brandschutz.de
Internet: www.bvbf.de

Pressekontakt:
Dr. Schulz Public Relations GmbH
Dr. Volker Schulz
Berrenrather Str. 190
50937 Köln
Tel.: +49 (0)221-42 58 12
Fax: +49 (0)221-42 49 88 0
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Datum: 09.03.2017 - 11:05 Uhr
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