neues deutschland: zu den Wahlen in den Niederlanden
ID: 1468657
Wahl in den Niederlanden für Europa allenthalben ausgerufen wird,
gibt es keinen Anlass. Nur weil Geert Wilders es entgegen so mancher
Umfrage nicht geschafft hat, mit seiner PVV stärkste Kraft zu werden,
ist der Rechtstrend auf dem Kontinent keinesfalls gebannt. Es zeigt
sich vielmehr erneut: Der nationalistische Kurs ist in den
europäischen Ländern unterschiedlich stark ausgeprägt, er kommt mit
graduell abgestuft hässlichen Fratzen daher, die aber - und das ist
entscheidend - dem europäischen Gedanken allesamt Schaden zufügen. So
hat der rechtsliberale Premier Mark Rutte auf die nationalistische
Karte gesetzt, Wilders' Forderungen im Wahlkampf übernommen und sogar
mit seiner flüchtlingsfeindlichen Anzeigenkampagne übertroffen.
Wilders wirkt - in den Niederlanden, aber auch und über die Deiche
hinaus. Das ist selbst mit dem Zulauf für GroenLinks und für die
Linksliberalen von D66 nicht wegzufeiern. Umso bitterer ist der
historische Einbruch, den die niederländische Sozialdemokratie bei
dieser Wahl erlitt. Nicht nur sind damit jegliche Chancen auf ein
Regierungsbündnis ohne konservative und neoliberale Kräfte in Den
Haag dahin. Auch im mächtigsten EU-Organ Europäischer Rat steigen die
Chancen für das Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten und
sinken jene für den Politikwechsel hin zu einem demokratischeren und
solidarischeren Europa.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.03.2017 - 18:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1468657
Anzahl Zeichen: 1775
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 231 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: zu den Wahlen in den Niederlanden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Berliner Zeitung: Die Berliner Zeitung kommentiert zur Wahl in den Niederlanden und dankt Erdogan für seine Wahlhilfe gegen Geert Weilders ...
Ein überaus effektiver Wahlhelfer der Parteien des Status quo war diesmal der Präsident der türkischen Republik Recep Tayyip Erdogan. Die Unverschämtheit, mit der er für sich und seine Minister eben die Redefreiheit in Deutschland einforderte, die er seinen Landsleuten in der Türkei so be
Straubinger Tagblatt: Angela Merkel zu Besuch in Washington: Rechenstunde für Donald Trump ...
Es wird darauf ankommen, dass Angela Merkel den Gastgebern den ökonomischen Wert der transatlantischen und der deutsch-amerikanischen Beziehungen verdeutlicht. Sie muss Donald Trump erklären, dass nicht nur Verteidigungsausgaben, sondern auch deutsche Mittel in die Entwicklungspolitik Investit
Weser-Kurier:Über die Wahlen in den Niederlanden schreibt Joerg-Helge Wagner: ...
Das haben die Herren Erdogan und Wilders quasi Hand in Hand geschafft: Die Wahlbeteiligung in der Niederlanden ist dramatisch gestiegen, vor manchen Lokalen bildeten sich sogar Schlangen. Statt Politikverdrossenheit also das Bild einer quicklebendigen, gefestigten Demokratie. Und anders als etwa
Lausitzer Rundschau: Das Recht einer freien Wahl Zu: Türken in Deutschland ...
Noch gehen selbst Kritiker der türkischen Regierung davon aus, dass die Abstimmung über das Verfassungsreferendum weitgehend fair und korrekt verlaufen wird. Insofern gab es für die Bundesregierung keinen Grund, den Deutsch-Türken hierzulande die Teilnahme daran zu verwehren. Den Genehmigun




