Rheinische Post: Kommentar: Hollands Weckruf
ID: 1468697
Parlamentswahl in den Niederlanden triumphiert. Er hat seinem Land,
aber auch ganz Europa gezeigt, dass populistische Worthülsen letzten
Endes nicht überzeugen. Kontrahent Geert Wilders hatte solche Hülsen
immer wieder in die Welt posaunt, schnitt aber deutlich schlechter
ab, als man es ihm zugetraut hatte. Sein lächerliches Wahlprogramm,
das auf einer DIN-A4-Seite Platz findet, war schon ein Beweis dafür,
wie wenig Inhalt in Wilders' Aussagen steckte: alle Moscheen
schließen, den Koran verbieten, Flüchtlinge nicht mehr ins Land
lassen. Wilders schürte Angst. Politik war das nie, sondern Theater.
Das spielte er zugegeben gut. Aber mit Theater gewinnt man in einem
demokratischen Land keine Wahlen - nur mit Inhalten. Am Montag hatte
Rutte die Parlamentswahl als Viertelfinale im Kampf gegen den
Rechtspopulismus bezeichnet. Die Wähler in Frankreich (Halbfinale)
und Deutschland (Finale) können es den Niederländern nun gleichtun
und den Front National sowie die AfD zum Schweigen bringen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.03.2017 - 20:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1468697
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 287 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Hollands Weckruf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Auf Geschäfts-Reise ...
Leicht hatte es Merkel nie bei ihren ersten Treffen mit amerikanischen Präsidenten. Dieses erste Mal aber dürfte das schwierigste werden. Auf der Kanzlerin lastet ein enormer Erwartungsdruck. Das liberale Amerika erwartet, dass sie gegenüber Trump den Geist der Freiheit verteidigt. Die EuropÃ
Rheinische Post: Kommentar: Ralf Jäger verspielt seine Glaubwürdigkeit ...
Die Kölner Silvesternacht 2015/16, in der Hunderte Frauen auf offener Straße sexuell belästigt und beraubt wurden, ist ein Schandfleck in der Geschichte der NRW-Polizei und des NRW-Innenministeriums. Der erste Bericht aus dem Untersuchungsausschuss lässt keinen Raum für Schönfärberei: Sowo
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu "Seehofer bei Putin": ...
Was bringt es, mit einem Mann zu reden, der im Verdacht steht, die Wahl des US-Präsidenten beeinflusst zu haben und der vielleicht im Besitz von Material ist, das Donald Trump in Bedrängnis bringen könnte? Wladimir Putin braucht keine Informationen, seine Drähte reichen offenbar weit in ande
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zu "Niederlande" ...
Am Tag nach der Wahl in den Niederlanden atmet Europa auf. "Danke Holland" - so titelte die Bild-Zeitung und das twitterte Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU). Der Grund: Es wird keinen "Dutch Donald" geben, der Trump-Effekt blieb in Holland aus. Geert Wilders, der Mann




