Frankfurter Rundschau: Ein Hoch auf den Wahlkampf
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Kommentatoren einig: Jetzt ist Wahlkampf. Und häufig scheint da ein
Naserümpfen durch. Oder das Wahlkämpfen wird sogar ausdrücklich als
etwas Negatives dargestellt, sozusagen als blankes Gegenteil von
Vernunft. Aber so einfach sollte es sich niemand machen. Sicher:
Wenn politische Debatte zur reinen Show verkommt, ist niemandem
gedient. Erst recht nicht, wenn die Beteiligten spätestens nach der
Wahl ihre feinen Bekenntnisse vergessen zu haben scheinen. Aber was
spricht eigentlich dagegen, dass Parteien sich vor dem Wahlvolk
"profilieren" wollen? Was, wenn sie mal bei ihrer ursprünglichen
Meinung bleiben und sie erneut zur Wahl stellen, statt die
gelegentlich doch faulen Kompromisse in einer großen Koalition für
das Nonplusultra "vernünftigen Regierens" zu halten?
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Datum: 30.03.2017 - 16:48 Uhr
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