Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Spielhallen-Urteil
ID: 1474234
sein, einem süchtigen Menschen auf seinen eigenen Wunsch hin von
seiner Droge - in diesem Fall das Glücksspiel - fernzuhalten. Geht in
NRW aber nicht. Zumindest nicht in Spielhallen, in Spielbanken
allerdings schon.
So unhaltbar die Gesetzeslage anmutet, so unverständlich erscheint
der Rechtsstreit vor dem Landgericht Bielefeld. Denn es ist ja nicht
so, dass die Espelkamper Gauselmann-Gruppe sich dem Spielerschutz
entzieht. Im Gegenteil: Mit der Gesichtserkennung (Face-Check) will
sie landesweit ein elektronisches System für Menschen einführen, die
sich selbst vom Automatenspiel ausschließen lassen möchten. Das
geschieht jedoch, anders als in anderen Bundesländern, auf
freiwilliger Basis. Deshalb hat der Fachverband Glücksspielsucht
geklagt. Zudem hält er die Face-Check-Kontrolle für »nicht
ausgereift«.
Das Land muss jetzt für Klarheit sorgen, indem es wie andere
Bundesländer eine verbindliche Gesetzesregelung für eine Selbstsperre
in Spielhallen schafft - zum Schutz aller Spielsüchtigen.
Nachbessern, bitte!
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2017 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1474234
Anzahl Zeichen: 1458
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 309 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Spielhallen-Urteil"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
BERLINER MORGENPOST: Schicksalsfrage Landespersonal / Kommentar von Joachim Fahrun zu Berliner Landespersonal ...
Organisationen, die viel kleiner sind als der mehr als 100.000 Köpfe zählende Landesdienst, leisten sich selbstverständlich einen Personalvorstand. Auch Berlin braucht einen Staatssekretär, der sich um nichts anderes kümmern muss. Dem schon stark belasteten Finanzstaatssekretär das Persona
Lausitzer Rundschau: Das Ende der Groko Magerer Koalitionsgipfel ...
Der Bundestagswahlkampf hat längst Fahrt aufgenommen. Was durfte man da noch von einem Koalitionsausschuss erwarten, wenn sogar schon dessen Teilnehmerliste im Vorfeld zum Streitpunkt geraten war? Martin Schulz, der nach dem letzten Wahlsonntag wieder etwas geerdete Überflieger der SPD, wollte
Lausitzer Rundschau: Der Einstieg in den Kohle-Ausstieg Leag streicht ihre Tagebaupläne zusammen ...
Der Energiekonzern Leag weist seinen Mitarbeitern und Anliegern der Tagebaue den Weg. Es wird nicht so viel Braunkohle aus Lausitzer Böden gebaggert wie einst geplant. Für bis zu 30 Jahre bleibt die umstrittene Energieerzeugung möglich - stabile Preise und Interesse der Politik vorausgesetzt.
Landeszeitung Lüneburg: "Die können nicht ruhig schlafen" - Interview mit dem Politologen Dr. Gero Neugebauer ...
Haben die hohen Sympathiewerte und der Amtsbonus Annegret Kramp-Karrenbauer zu diesem deutlichen Sieg getragen oder das "Schreckgespenst" Rot-Rot? Dr. Gero Neugebauer: Eher das Erste. Und wenn dann noch die politischen Werte - etwa Durchsetzungsfähigkeit, Vertrauens- und Glaubwür




