Teure Weihnachtsgrüsse des Bundesentwicklungsministers
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Teure Weihnachtsgrüsse des Bundesentwicklungsministers
Offenbar scheint Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel ueber genuegend Haushaltsmittel fuer fragwuerdige Werbekampagnen zu haben. Anders ist es nicht zu erklaeren, dass er mittels einer bundesweit geschalteten Anzeige den Buergerinnen und Buergern dieses Landes seine Weihnachtsgruesse uebermittelt hat.
Damit das Ganze nicht unmittelbar als plumper PR-Gag in eigener Sache zu entlarven ist, werden die Leserinnen und Leser in sehr allgemeiner Form auf die Moeglichkeiten ehrenamtlichen Engagements hingewiesen.
Zum Glueck gibt es bereits zahlreiche Menschen in diesem Land, die sich auf vielfache Art und Weise ehrenamtlich engagieren, ohne dass es eines Dirk Niebels bedurft haette, der ihnen erklaert, wie man so etwas macht. Ihnen gilt unser Dank.
Deshalb habe ich folgende Fragen an die Bundesregierung gerichtet, um zu erfahren, was uns die "Weihnachtsgruesse" von Herrn Niebel gekostet haben und ob wir in Zukunft haeufiger mit solch inhaltslosen Anzeigenkampagnen konfrontiert werden:
Schriftliche Fragen:
In welchen Zeitungen/Zeitschriften erschien um den 19.12.09 herum die Anzeige des Bundesministeriums fuer wirtschaftliche Zusammenarbeit unter der Ueberschrift "Haben Sie auch manchmal das Gefuehl, dass die Welt besser waere, wenn man Sie mal ranlassen wuerde?" und welche Gesamtkosten sind dabei entstanden? Wie bewertet die Bundesregierung die Tatsache, dass in dieser Anzeigenkampagne keine neuen Informationen enthalten waren, sondern lediglich in sehr allgemeiner Form auf die Moeglichkeit des ehrenamtlichen Engagements hingewiesen wurde?
Ist die Bundesregierung der Auffassung, dass das Uebermitteln von Weihnachtsgruessen mittels einer Anzeigenkampagne zu den originaeren Aufgaben eines Bundesministers gehoert? Sind in Zukunft weitere vergleichbare Anzeigenkampagnen zu erwarten, zum Beispiel zu Ostern oder zu anderen bundesweiten Feiertagen?
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Datum: 21.12.2009 - 22:35 Uhr
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