Personalmanagement: Digitalisierung der Arbeitswelt stellt Mitarbeiter und Personalabteilungen in Unternehmen vor neue Herausforderungen
ID: 1478362
- "HR Trends Survey 2017" von Roland Berger untersucht Reifegrad
von Personalabteilungen in Unternehmen
- Je größer das Unternehmen, desto größer die Diskrepanz zwischen
Idealzustand und Realität
- Arbeit 4.0: Neue Arbeitsprozesse und Strukturen setzen
Mitarbeiter und HR-Verantwortliche unter Druck
- Talentmanagement und Nachfolgeplanung sind wichtige
Herausforderungen für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu
bleiben
Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet Tag für Tag voran:
Digitale Arbeitsprozesse finden verstärkt Einzug in die Unternehmen;
Mitarbeiter müssen sich entsprechend mit neuen Abläufen und
Technologien vertraut machen. All das stellt nicht nur die
Belegschaft ganzer Firmen, sondern auch ihre Personalabteilungen vor
neue Herausforderungen.
"Die Automatisierung und die zunehmende Vernetzung von realer und
virtueller Welt stellen neue Anforderungen an die Mitarbeiter",
erklärt Jörg Seufert, Partner bei Roland Berger. "Personalabteilungen
müssen sich daher fragen, ob die Mitarbeiter von heute die
Fähigkeiten haben, die morgen in der Firma benötigt werden. Damit
sind viele HR-Verantwortliche überfordert."
So zeigt die neue Umfrage von Roland Berger "HR Trends Survey
2017", dass die Wunschvorstellung, was Personalabteilungen leisten
sollen, und dem, was sie tatsächlich leisten, deutlich auseinander
klafft. Dabei gilt: Je größer das Unternehmen, desto größer die
Diskrepanz. Liegen Anspruch und Realität in kleineren Firmen knapp 18
Prozent auseinander, steigt der Wert bei Unternehmen mittlerer Größe
schon auf 27 Prozent, bei Großunternehmen wächst die Kluft sogar auf
rund 37 Prozent. Das sind einige der wichtigsten Ergebnisse der neuen
Roland Berger-Umfrage unter mehr als 300 europäischen Unternehmen aus
verschiedenen Branchen.
Talentmanagement als strategischer Erfolgsfaktor
Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Firmen in den
Bereichen Talentmanagement, strategische Personalplanung, HR
Analytics, Führung, Digitalisierung von HR-Prozessen und Services,
Change Management sowie Unternehmenskultur und Engagement. In allen
sechs Bereichen ist die Diskrepanz zwischen angestrebtem und
aktuellem Reifegrad besonders groß. Doch vor allem beim
Talentmanagement sehen Unternehmen noch erhebliche Schwierigkeiten:
"Die befragten Firmen fühlen sich nicht immer in der Lage, wichtige
Mitarbeiter zu halten und neue Positionen mit den richtigen Profilen
zu besetzen", bemängelt Seufert. "Hier spielt eine strukturierte
Nachfolgeplanung eine relevante Rolle. Denn nur Unternehmen, die die
besten Mitarbeiter an den richtigen Stellen haben, können auf dem
Markt erfolgreich sein."
Schaffen es Unternehmen, die Stärken ihrer Mitarbeiter genau zu
analysieren und so ihre Karriere entsprechend zu planen, gelingt es
am besten sie zu binden. Denn je besser Funktionsbeschreibung,
Fähigkeiten und Wünsche der Beschäftigten übereinstimmen, desto
länger bleiben Mitarbeiter in der Firma.
Dabei können digitale HR-Analysesysteme der Personalabteilung
helfen, große Mengen von Personaldaten zu strukturieren und genauer
auszuwerten. So setzen immer mehr Unternehmen auf die Unterstützung
von IT-basierten Lösungen für das Personalmanagement - bis 2020
sollte der deutsche Markt für solche Produkte voraussichtlich ein
Marktvolumen von 1,7 Milliarden Euro erreichen.
Arbeit 4.0: Ein Kulturwandel ist gefragt
Die digitalen Veränderungen der Arbeitswelt setzen außerdem einen
wichtigen Kulturwandel in den Unternehmen voraus. Neue
Arbeitsprozesse und Personalstrukturen müssen nach und nach
eingeführt werden. "An dieser Stelle ist ein richtiges Change
Management auf Führungsebene gefragt", erläutert Roland
Berger-Partner Jörg Seufert. "Führungskräfte müssen in der Lage sein,
die digitale Umgestaltung ihrer Firma und ihrer Struktur zu
unterstützen, Mitarbeiter dabei zu motivieren und sie für neue
Fuktionen und Prozesse zu begeistern. Denn nur so kann ein digitaler
Wandel im Unternehmen erfolgreich gelingen."
Dabei sollte die Personalabteilung die Unternehmensführung als
Transformationspartner in Bereichen wie Restrukturierung,
Reorganisation, Post-Merger-Integration oder digitaler Wandel
unterstützen. Eine wichtige Funktion, die mit einem neuen Verständnis
der HR-Abteilung einhergeht: weg von einer Projekt-begleitenden
Funktion, hin zum permanenten Gestalter von langfristigen
Veränderungsprozessen.
Die Studie können Sie herunterladen unter:
www.rolandberger.de/pressemitteilungen
Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit
führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und
europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist
das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv.
Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen
Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine
unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 220
Partnern.
Navigating Complexity
Seit 50 Jahren berät Roland Berger seine Klienten dabei,
Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Heute und in der Zukunft
wollen wir unsere Klienten dabei unterstützen, durch die
vielschichtigen wirtschaftlichen, technologischen, politischen und
sozialen Komplexitäten unserer Zeit zu navigieren. Mit ihnen
gemeinsam entwickeln und verwirklichen wir flexible Strategien, die
essentiell für den langfristigen Erfolg sind.
Pressekontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Claudia Russo
Roland Berger
Head of Regional Marketing & Communications
Germany and Switzerland
Tel.: +49 89 9230-8190
E-Mail: Claudia.Russo@rolandberger.com
www.rolandberger.com
Original-Content von: Roland Berger, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.04.2017 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1478362
Anzahl Zeichen: 6560
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Unternehmensberatung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 216 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Personalmanagement: Digitalisierung der Arbeitswelt stellt Mitarbeiter und Personalabteilungen in Unternehmen vor neue Herausforderungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Roland Berger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Hoher Anspruch, geringe Umsetzung: 62 Prozent der Unternehmen erwarten tiefgreifende KI-bedingte Veränderungen ihres Betriebsmodells, aber nur 38 Prozent haben die Transformation bereits angestoßen - Nicht die Technologie bremst KI aus, sondern Organisation, KI-Fähigkeiten und Führung: 49
Neue Studie: Marken verlieren an Einfluss - KI und wirtschaftliche Unsicherheit verändern das Konsumverhalten ...
- Konsumenten zwischen Zuversicht und Krisenblick: 69 Prozent bewerten ihre eigene Gesundheit positiv - fast jeder Zweite sieht die wirtschaftliche Lage im eigenen Land dagegen negativ - Marken verlieren an Strahlkraft: Nur noch 21 Prozent nennen Markenreputation als zentralen Kaufgrund - persö
Iran-Krieg stellt Luftfahrt-Lieferketten auf die Probe: Branche zeigt sich stabil, trotz struktureller Risiken ...
- Gemeinsame Studie von Roland Berger mit den Luftfahrtverbänden BDLI, ADS und GIFAS zeigt verbesserte Resilienz; weist zugleich auf fortbestehende strukturelle Risiken hin - Rund ein Drittel der befragten Unternehmen sieht beim aktuellen Produktionshochlauf erheblichen Handlungsbedarf - Anhalte
Weitere Mitteilungen von Roland Berger
Deutschlands größtes TÜV-Unternehmen weiter auf Wachstumskurs - Mehr als 2,3 Milliarden Euro Umsatz bei TÜV SÜD (AUDIO) ...
Anmoderationsvorschlag: Mehr Umsatz, mehr Gewinn und mehr Mitarbeiter -TÜV SÜD hat auf seiner heutigen Bilanzpressekonferenz in München (06.04.) gute Ergebnisse vermelden können. Damit ist Deutschlands größtes TÜV-Unternehmen endgültig zum Global Player geworden. Mehr Einzelheite
Ausgezeichnet: Beste Arbeitgeber in der Beratungsbranche ...
Die Consultingbranche in Deutschland boomt. Über Arbeit können sich die Berater daher nicht beklagen, sie zählen zu den Profiteuren des digitalen Wandels. Doch wie ist es aus Sicht der Mitarbeitenden um die Qualität und Attraktivität der Arbeitsplätze in der Beratungsbranche bestellt? Diese
FinTech ist der neue Mainstream - sagt die Finanzindustrie ...
Neun von zehn Finanzdienstleistern haben sich damit abgefunden, Marktanteile an FinTechs zu verlieren // Kumuliert sind über die vergangen vier Jahre rund 40 Milliarden Dollar in Finanz-Startups geflossen // Statt die Newcomer zu bekämpfen, sucht das Establishment den Schulterschluss // 56 Pro
HELASOFT – die auf SAP EHSM spezialisierte Unternehmensberatung ist neuer Partner im Ingenieurwerk ...
Seit dem 1. April 2017 ist HELASOFT offiziell neuer Partner im Ingenieurwerk. Das Ingenieurwerk ist ein Zusammenschluss spezialisierter Ingenieurbetriebe und branchenverwandter Unternehmen, die gemeinsam unterschiedliche Dienstleistungen vom Standort Hamburg-Wilhelmsburg aus anbieten. Jedes Partner




