Rheinische Post: Olympiasieger Jung bleibt dem Vielseitigkeitsreiten treu
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entschieden, komplett in den Springsport zu wechseln. "Ich möchte im
Springen ein bisschen mehr machen und gucken, wie weit ich da komme.
Aber die Vielseitigkeit macht mir einfach zu viel Spaß, so dass ich
sie nie komplett lassen werde", sagt der 34-Jährige der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Kein Verständnis
hat der Goldmedaillengewinner von London 2012 und Rio 2016 für
Überlegungen des Weltreiterverbandes FEI, die Nenngelder für
internationale Springturniere in Europa dem US-System anzupassen und
so auf bis zu 1000 Euro pro Pferd zu erhöhen. "Das ist der falsche
Weg. Denn wenn das Ganze noch teurer wird, fällt für mindestens die
Hälfte der Reiter der Turniersport komplett weg, weil sie es sich
einfach nicht mehr leisten können. Dann funktioniert es irgendwann
nicht mehr, dann geht der Sport komplett kaputt. Es ist schade, dass
sie beim Weltverband oft Dinge entscheiden, ohne die Reiter mit ins
Boot zu holen", sagte Jung.
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Datum: 14.04.2017 - 12:52 Uhr
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