Haus der Technik: Tagung zum Thema?Automation und Mensch-Maschine-Kooperation unter ergonomischen Aspekten? am 19./20. Juli 2017 in München
Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Bengler (TUM) beleuchten Experten die Interaktionsgestaltung für benutzerorientierte Robotik und Fahrzeuge
Der technische Fortschritt erlaubt zunehmend die Realisierung automatisierter und kooperierender Systeme. Kooperation und Automation stellen einen Paradigmenwechsel in der Fahrer-Fahrzeug-Interaktion und auch in der Mensch-Roboter-Interaktion dar. Aus Sicht der Ergonomie eröffnen sich mit dieser Entwicklung große Potenziale, die unter den Begriffen Mobilität 4.0 und Industrie 4.0 diskutiert werden. ?Allerdings erfordert die neue Rollenverteilung zwischen Mensch und Technik auch neue Ansätze der Mensch-Maschine-Interaktion, um Sicherheit, Komfort und Effizienz in soziotechnischen Systemen zu erhöhen oder zu erhalten?, erläutert Prof. Dr. Bengler von der TU München.
Zukünftige Fahrzeuge werden komplexe Manöver eigenständig ausführen können und dies in Kooperation mit dem Fahrer und benachbarten Fahrzeugen. Eine vergleichbare Entwicklung findet im Bereich der kooperativen Robotik statt. Aufgrund der Weiterentwicklung von Sensoren können Assistenzsysteme auch in der Flugzeugführung und Prozesskontrolle einen immer größeren Teil der Aufgabe übernehmen. In nahezu allen Einsatzbereichen muss dabei das Dilemma zwischen Sicherheit und Effizienz gelöst werden.
Der Nutzer sollte möglichst gut informiert und motiviert werden, um vorausschauend Energie zu sparen und gefährliche Situationen zu vermeiden. In diesen hochkooperativen Fällen darf der Nutzer aber nicht überfordert werden, die Maschine darf den Nutzer nicht bevormunden, sondern vielmehr soll die Freude am Benutzen steigen.
?Fach- und Führungskräfte, insbesondere aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Produktion oder Anlagenbau, erhalten während der Tagung eine Übersicht über Interaktionsansätze und Gestaltungsansätze im Bereich der Mensch-Technik-Kooperation, Gestaltungsempfehlungen für kooperative Systeme und Bewertungsmethoden und Entwicklungswerkzeuge für Mensch-Technik-Kooperationen?, so Thomas Ehni, Haus der Technik, Niederlassung München.
Informationen und Anmeldung finden Interessenten unter http://www.hdt-essen.de/....
Das Haus der Technik (HDT) versteht sich als Plattform für Wissenstransfer und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Mit weit über 80 Jahren Erfahrung als unabhängiges Weiterbildungsinstitut für Fach- und Führungskräfte stellt es sich als eine der führenden deutschlandweiten Plattformen für innovationsbegleitenden Wissens- und Know-how Transfer in Form von fachspezifischen Seminaren, Symposien und Inhouse-Workshops dar.
Der Grundgedanke seiner Gründerväter ist dabei in seiner modernen Variante immer noch präsent: Unternehmen im Wettbewerb durch Dienstleistung rund um den wissensbasierten Arbeitsplatz zu unterstützen.
Das HDT verbindet Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft. Als Partner der RWTH Aachen sowie der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster pflegt das HDT engen Kontakt zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und präsentiert sich somit als Forum für Austausch von Wissen und Erfahrung. www.hdt.de
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Datum: 25.04.2017 - 10:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1483283
Anzahl Zeichen: 3868
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Auto & Verkehr
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