Rheinische Post: Gröhe will Impf-Überwachung verschärfen
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und Mumps-Ausbrüche will Gesundheitsminister Herrmann Gröhe (CDU) die
Überwachung der Impfberatung verschärfen. "Im Sommer soll eine
gesetzliche Regelung in Kraft treten, wonach Kitas an die
Gesundheitsämter melden müssen, wenn Eltern die Impfberatung
verweigern", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Freitagausgabe). Das versetze die Gesundheitsämter in die
Lage, gezielt auf diese Eltern zuzugehen, betonte der Minister. Gröhe
verwies zudem auf das bereits geltende Präventionsgesetz, wonach alle
Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Erwachsene dazu genutzt
werden müssten, den Impfstatus zu überprüfen. "Auch vor der Aufnahme
in eine Kita muss eine ärztliche Impfberatung nachgewiesen werden.
Diese Pflicht verschärfen wir jetzt nochmals", sagte Gröhe. Der
Minister betonte zudem, dass bereits heute ungeimpfte Kinder und
Erwachsene zeitweise vom Besuch einer Kita oder Schule ausgeschlossen
werden könnten, um einen größeren Ausbruch von Masern oder Mumps zu
verhindern. Einige Schulen hätten davon schon Gebrauch gemacht.
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Datum: 28.04.2017 - 00:00 Uhr
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