GVB begrüßt Bafin-Einsatz für Entlastung kleinerer Banken /
Hufeld-Rede bei Pressekonferenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
ID: 1489190
Banken von überzogenen bürokratischen Auflagen befreien. Das hat der
Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(Bafin), Felix Hufeld, bei der Jahrespressekonferenz seiner Behörde
klargemacht. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) fordert seit
Längerem eine verhältnismäßigere Bankenregulierung, die stärker nach
den Geschäftsmodellen der Institute differenziert, und begrüßt diesen
Vorstoß.
"'Wir haben ein Maß an Regulierung erreicht, das kleinere Banken
über Gebühr und unnötig belastet' - mit dieser Aussage hat der
Bafin-Präsident die Situation von Kreditinstituten wie den
bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken heute treffend
beschrieben", kommentiert GVB-Präsident Jürgen Gros die Aussagen
Hufelds. Es sei deshalb richtig, dass sich die Aufsicht dafür
einsetzt, kleinere Banken von überzogenen Vorschriften zu befreien.
Gros: "Das geht nicht auf Kosten der Finanzstabilität, sondern
sichert die Versorgung der mittelständischen Wirtschaft mit
Krediten."
Der GVB stimmt mit der Bafin überein, dass die bislang von der
EU-Kommission veröffentlichten Vorschläge für eine Entlastung
kleinerer Banken nicht weit genug gehen. Nicht nur Institute mit
einer Bilanzsumme von bis zu 1,5 Milliarden Euro hätten ein Recht auf
eine differenzierte Regulierung. "Verhältnismäßigkeit ist nicht nur
eine Frage der Größe, sondern auch des Geschäftsmodells und
Risikoprofils", so Gros. "Jetzt kommt es darauf an, einen Vorschlag
in Brüssel einzubringen, der dies berücksichtigt und damit den
Besonderheiten des deutschen Bankenmarkts mit seinen vielen
Regionalbanken Rechnung trägt."
Der GVB hatte kürzlich ein eigenes Konzept in die Debatte um mehr
Verhältnismäßigkeit eingebracht. Dieses sieht vor, all jene Institute
von überzogenen Vorschriften zu befreien, die fünf leicht messbare
Kriterien erfüllen. So sollten die Banken etwa ihre Kredite vor allem
aus Einlagen finanzieren, Kredite an Unternehmen und private
Haushalte vergeben, nur ein geringes Auslandsgeschäft betreiben und
regional tätig sein.
Link zum GVB-Konzept:
https://www.gv-bayern.de/regionalbanken-konzept
Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die
Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen
260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und
gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und
2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen
Genossenschaften eine der größten mittelständischen
Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2016)
Pressekontakt:
Florian Ernst
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Türkenstraße 22-24, 80333 München
Tel. 089 / 2868 - 3402
Fax. 089 / 2868 - 3405
presse@gv-bayern.de
www.gv-bayern.de/presse
Original-Content von: Genossenschaftsverband Bayern, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.05.2017 - 15:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1489190
Anzahl Zeichen: 3306
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Banken
Diese Pressemitteilung wurde bisher 384 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"GVB begrüßt Bafin-Einsatz für Entlastung kleinerer Banken /
Hufeld-Rede bei Pressekonferenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Genossenschaftsverband Bayern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) ruft angesichts der Forderungen nach einer Deckelung von Dispozinsen zu einer sachlichen Debatte auf. Bündnis 90/Die Grünen-Vorsitzender Robert Habeck hat heute in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur gefordert, die Dispozinsen zu deckeln, und be
VEDES Einkaufsleiter gibt Geschenktipps zu Weihnachten / Spielerisches Teambuilding für die Familie an Weihnachten ...
Brett- und Gesellschaftsspiele erfreuen sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. An diesem Weihnachtsfest dürften viele Spiele dieser Art unter dem Christbaum liegen. "Ein Riesen-Trend sind derzeit die sogenannten Exit-Spiele", erklärt Julius Grimm, Einkaufsleiter bei der GVB-Mitgliedsg
Bayerns Volksbanken Raiffeisenbanken vergeben Journalistenpreise / Bekanntgabe Preisträgerinnen und Preisträger 2020 ...
Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihre Journalistenpreise für herausragende publizistische Arbeiten vergeben. Die drei mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an einen Volontärsjahrgang des Bayerischen Rundfunks (BR), BR-Autorin Sabine Lindlbauer und den Nach
Weitere Mitteilungen von Genossenschaftsverband Bayern
KfW-Kommunalpanel 2017: Entspannungssignale, aber noch keine Entwarnung ...
- Gute konjunkturelle Rahmenbedingungen und finanzielle Entlastungen erlauben mehr Investitionen. - Der kommunale Investitionsrückstand nimmt ab, bleibt mit 126 Mrd. EUR aber immer noch beachtlich. - Die Finanzierungssituation der Kommunen am Kreditmarkt ist weiterhin g
Scharimbetow kontra Abljasow: Skandal hat nichts mit Politik zu tun / Ehemalige Chefs der kasachischen BTA-Bank widersprechen einander / 11 Milliarden Euro Schaden ...
Elf Milliarden Euro soll der Schaden betragen, den die kasachische BTA-Bank durch fragwürdige Aktivitäten ihrer früheren Spitzenmanager erlitten habe. Diesen Verlust bezifferte die BTA-Bank im Lauf des Gerichtsverfahrens, das derzeit in der kasachischen Hauptstadt Astana läuft. Der Prozes
Ping An Leasing liefert Großraum-Jet Airbus A350-900XWB an Ethiopian Airlines im Rahmen einer Sale-Leaseback-Transaktion ...
Ping An International Financial Leasing Co., Ltd ("Ping An Leasing"), hat am 28. April 2017 in Toulouse im Rahmen einer Sale-Leaseback-Transaktion einen Großraum-Jet Airbus A350-900XWB an Ethiopian Airlines übergeben. Die Transaktion wurde über seine hundertprozentige Tochterges
Keine Preisblase am Wohnungsmarkt (Deutsche Hypo-Studie) ...
Deutsche Hypo-Studie: Preissteigerungen lassen sich fundamental erklären Die zu beobachteten Preissteigerungen am deutschen Wohnimmobilienmarkt sind im Wesentlichen durch fundamentale Einflussgrößen erklärbar und deuten somit derzeit nicht auf die Bildung einer spekulativen Preisblase hi




