neues deutschland: Kommentar zur US-Politik von Schulz und Schröder: Untaugliches Vorbild
ID: 1494082
SPD-Chef Martin Schulz hat der Bundesregierung den Umgang von Gerhard
Schröder mit dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush als Vorbild
für heutige Konflikte mit dem aktuell in Washington residierenden
Staatschef Donald Trump empfohlen. Damit strickt Schulz weiter am
Mythos eines SPD-Kanzlers, der sich dem völkerrechtswidrigen
Irak-Krieg unter Führung von Bushs USA widersetzt haben soll. Dabei
ist diese Erzählung bereits vor Jahren widerlegt worden, als bekannt
wurde, dass der BND den Waffengang in Irak unterstützt hatte.
Wenn Schulz die geopolitische Strategie von Schröder kopieren
will, reicht es nicht, vorsichtig auf Distanz zu den USA zu gehen.
Schröder hatte nämlich zugleich auf die Achse Paris-Berlin-Moskau
gesetzt. Um diese Verbindung wiederzubeleben, müsste die EU die
Sanktionen gegen Russland aufheben und den Status der Krim
akzeptieren. Bisher hat Schulz diese Forderungen nicht erhoben.
Vielleicht fehlt ihm dafür die Perspektive, im russischen Gasgeschäft
abzusahnen. In der SPD ist dies nicht ungewöhnlich, wie die Karrieren
von Henning Voscherau und Gerhard Schröder zeigen. Letzterer wandte
sich nicht nur nach Osten, um in der Weltpolitik weiter ein
gewichtiges Wort mitsprechen zu können, sondern er wollte auch für
die Zeit nach seiner politischen Laufbahn vorsorgen. Für einen
SPD-Spitzenkandidaten, der Erfolg haben will, taugt der Altkanzler
nicht als Vorbild.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.05.2017 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1494082
Anzahl Zeichen: 1820
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 305 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Kommentar zur US-Politik von Schulz und Schröder: Untaugliches Vorbild"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Berliner Zeitung: Kommentar zu Merkels Reaktion auf Trump und Brexit ...
Plötzlich kommt es wieder auf Europa an. Hier ist Merkel die unangefochtene Führungsfigur. ... Ganz nebenbei bereitet Merkel die Öffentlichkeit und die eigene Partei darauf vor, dass nach der Bundestagswahl große Reformen in der Europäischen Union zu erwarten sind...Um es ein wenig pathetisc
phoenix Runde: Transatlantischer Scherbenhaufen - Auf wen ist noch Verlass? - Dienstag, 30. Mai 2017, 22.15 Uhr ...
Angela Merkel hat offenbar genug: "Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, sind ein Stück weit vorbei", konstatiert sie am Tag nach Donald Trumps erster offizieller Europa-Reise. Ungewöhnlich deutlich distanziert sie sich damit vom US-Präsidenten - und sor
Ohoven: Indien ist ein wichtiger Partner des Mittelstandes in Deutschland und für Europa ...
Zum Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in Berlin erklärt der Mittelstandspräsident Mario Ohoven: "Für den deutschen Mittelstand ist Indien ein wichtiger Partner. Zahlreiche deutsche Mittelständler sind bereits in Indien mit Investitionen und Exporten aktiv. Allein im
phoenix Live: Narendra Modi zu Gast bei Angela Merkel - Dienstag, 30. Mai 2017, 11 Uhr ...
Der indische Ministerpräsident Narendra Modi kommt für Regierungskonsultationen nach Berlin. Alle zwei Jahre findet dieses Zusammentreffen statt. Beide Regierungen wollen sich zu G20-Themen im Vorfeld des Gipfels unter deutschem Vorsitz im Juli beraten. Ebenso stehen regionale und globale Frag




