Westfalenpost: Brennelementesteuer: Totales Versagen
ID: 1497610
Regierung ist also nichtig, dem Bund droht eine
Milliarden-Rückzahlung an die Energiekonzerne. Das alleine ist, auch
in Zeiten, in denen der Bundeshaushalt vergleichsweise gut ausschaut,
schon eine schlechte Nachricht. Der Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts ist aber noch mehr: Er macht einmal mehr
deutlich, wie sehr die damalige Bundesregierung aus Union und FDP in
der Energiepolitik versagt hat, und wie schlecht das Gesetz, das die
Steuer auf die Brennelemente vorsieht, gemacht worden ist. Es schien
Konservativen und Liberalen opportun, den von Rot-Grün beschlossenen
Atomausstieg zu verzögern; 2010 beschloss Schwarz-Gelb daher die
Laufzeitenverlängerung für die Atommeiler. Und die Steuer auf den
Kernbrennstoff. Als zusätzliche Einnahmequelle. Mit der
Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011, die in einem hoch
entwickelten Land ein modernes Kernkraftwerk in strahlenden und
hochgiftigen Technikschrott verwandelte, setzte sich in der breiten
Öffentlichkeit die Erkenntnis durch, dass Atomreaktoren ein nicht
beherrschbares Risiko bleiben. Was folgte, war eine strategielose
Energiewende, die bis heute Verwerfungen produziert - für die am Ende
der Steuerzahler blechen muss.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.06.2017 - 22:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1497610
Anzahl Zeichen: 1586
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 448 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Brennelementesteuer: Totales Versagen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Weser-Kurier:Über Ausbildungskosten schreibt Sabine Doll in der Ausgabe vom 8.Juni 2017: ...
Dass Bremen als eines der ersten Bundesländer das Schulgeld für angehende Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten abschaffen will, ist ein längst überfälliger Schritt. Aus mehreren Gründen: Die Fachtherapeuten werden gebraucht, angesichts des demografischen Wandels mehr denn je. D
Weser-Kurier:Über russische Hacker schreibt Markus Peters in der Ausgabe vom 8. Juni 2017: ...
Erst war Hillary Clinton dran, dann Emmanuel Macron und jetzt das Emirat Katar. Mit einer gefälschten Nachricht, in der iranfreundliche und Trump-kritische Statements verbreitet wurden, sollen russische Hacker die Krise zwischen den Staaten auf der arabischen Halbinsel erst ausgelöst haben. Das
Westfalenpost: Rückkehr zum G9: Ende mit Schrecken in der Schulpolitik ...
So viel Regierungspragmatismus schon vor der Amtseinführung war selten. Der künftige Ministerpräsident Armin Laschet entledigt sich im Vorbeigehen des schulpolitischen Dauerbrenners "Turbo-Abitur". Nordrhein-Westfalen kehrt 2019 überraschend zum Abitur nach 13 Jahren - dem G9 - al
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Anschlägen in Teheran ...
Woran misst man die Tragweite eines Terroranschlags? An der Zahl der unschuldigen Toten und Verwundeten? An der dahinter stehenden logistischen »Leistung«? Nimmt man die Symbolkraft der Ziele - das Parlament, Khomeinis Mausoleum - und die politischen Wirkungen als Richtschnur, so hat der Terro




