Frankfurter Rundschau: Das Ende der Loyalität
ID: 1498037
Demokratie nicht würdig. Ein Präsident, der seinen obersten Ermittler
unter vier Augen unter Druck setzt und ihn auffordert, Verfahren
einzustellen. Natürlich sind die Aussagen von Ex-FBI-Chef James Comey
kaum nachprüfbar, und US-Präsident Donald Trump bestreitet alles.
Doch die detailreichen Aufzeichnungen besitzen eine hohe
Glaubwürdigkeit. Damit tritt die seltsame Russland-Affäre in den
Hintergrund. Diese Geschichte wird der Präsident nicht mehr los.
Nicht nur wird Comey keine Ruhe geben. Auch dürfte die Unruhe in
Trumps Umfeld zunehmen. Dort gibt es kaum einen Mitarbeiter, der
nicht gedemütigt wurde. Dass Trump Comey am Ende nach Mafia-Manier
drohte, macht allen im Weißen Haus deutlich, wie wenig sie sich auf
die präsidiale Gunst verlassen können. So wird Trump das Gegenteil
dessen bekommen, was er zu erpressen versuchte: Nicht mehr, sondern
weniger Loyalität.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.06.2017 - 16:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1498037
Anzahl Zeichen: 1242
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 403 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Das Ende der Loyalität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hauptverantwortlich für den verpassten deutschen Einzug in den UN-Sicherheitsrat ist neben handwerklichen Fehlern der Bundesregierung eine Außenpolitik, der eine klare Linie fehlt. Schwarz-Rot ist es bei den vielen Konflikten nicht gelungen, das Völkerrecht angemessen zu verteidigen. Das wiegt sc
EU schiebt ihre Werte ab ...
Wenn es um Signale einer harten Migrationspolitik geht, kennt Europa keine Haltelinien mehr. Auch nicht die Unionsparteien in Deutschland. CSU-Innenminister Alexander Dobrindt zählt zu den tragenden Kräften hinter dem schändlichen Deal, der von den EU-Staaten mit dem Europäischen Parlament ausge
Angeschlagener Merz ...
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Montag von seiner Partei im Sauerland freundlich empfangen worden. In Zeiten wie diesen ist das eine Nachricht. Allerdings keine gute. Das freundliche Händeschütteln, das die Fernsehkameras beim Beginn des länger geplanten Termins eingef
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Geschäftsführer der REVOLVERMÄNNER GMBH als Sachverständiger im Bundestag ...
(Düsseldorf) Christian Scherg, Geschäftsführer der REVOLVERMÄNNER GmbH, ist als Sachverständiger zum Thema Online Petitionen in den Bundestag geladen. Auslöser für die öffentliche Anhörung ist ein Rückgang der Eingabezahlen an den Petitionsausschuss des Bundestages. Christian Scherg si
Saarbrücker Zeitung: Union verzichtet auf Rentenkonzept im Wahlkampf ...
Die Union verzichtet im Bundestagswahlkampf auf ein eigenes Rentenkonzept. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe): "Bis 2030 ist die Rente solide aufgestellt. Alles weitere sollten wir jenseits des Parteiengeplänkels in Ruhe und fundier
Rechtsanwältin Sonja Reiff als Notar in Frankfurt vereidigt ...
Frankfurt, 8. Juni 2017 - Bereits Ende 2011 wurde Rechtsanwältin Bettina Selzer, geb. Schmidt, durch den Präsidenten des Landesgerichts zum Notar in Frankfurt bestellt. Am 30. Mai 2017 folgte nun die Vereidigung von Rechtsanwältin Sonja Reiff zum Notar und trägt der wachsenden Bedeutung des Bere
Der Tagesspiegel: Deutschland nimmt schwulen Tschetschenen auf / Ausreise mit humanitärem Visum am Dienstag, weitere Betroffene könnten folgen ...
Nach der massiven Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien hat Deutschland nach "Tagesspiegel"-Informationen einen Flüchtling aus der russischen Kaukasusrepublik aufgenommen. "Der Betroffene konnte am 6. Juni nach Deutschland ausreisen", hieß es einem Bericht des &quo




