Rheinische Post: Kommentar /
Unbequemer Verdacht
= Von Martina Stöcker
ID: 1498619
Reiselektüre auswählten und eine Frau sie über Terror sprechen hörte,
hat sich ein Pilot entschieden, eine Easyjet-Maschine außerplanmäßig
in Köln zu landen. Dann folgten die Evakuierung und Durchsuchung der
Maschine. Und die drei Männer mussten eine Nacht in Gewahrsam
verbringen: Sie wurden verhört, ihre Handydaten gecheckt. Nun stellt
sich heraus: Es war nichts dran, es gab keine Bedrohung. Und deshalb
wirkt das ganze Szenario, das sich an Bord und am Flughafen
abgespielt hat, völlig übertrieben. Doch was bleibt den
Sicherheitsbehörden übrig? Wenn es Hinweise gibt, müssen sie handeln.
Auch wenn sie wissen, dass sie in den meisten Fällen, die sich später
als Fehlalarm herausstellen, am Ende als die Dummen dastehen. Und
sich von Besserwissern ohne Verantwortung erklären lassen müssen,
warum die Aktionen überflüssig waren. Wir Bürger fordern von
Behörden, wachsam zu sein und einem Verdacht nachzugehen. Ich
persönlich gewöhne mich deshalb lieber an Unbequemlichkeiten durch
Fehlalarme als an Terrortote.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.06.2017 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1498619
Anzahl Zeichen: 1415
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 552 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Unbequemer Verdacht
= Von Martina Stöcker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Stuttgarter Zeitung: Visumfreiheit für die Ukraine ...
Kiew hatte schon vor Jahren die Grenzen für EU-Bürger geöffnet, ohne dafür im Gegenzug belohnt zu werden. Das hat sich nun geändert. Für die EU selbst besteht kein Grund, einen Ansturm aus dem armen Land zu befürchten. Hotelbuchung, Bargeld, Kontoauszug - trotz aller Euphorie i
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Donald Trumps Klima-Politik, Autor: Christian Kucznierz ...
Wir haben nur eine Welt. Und wir bewohnen sie nicht alleine. Beides klingt banal, aber beides kann nicht oft genug betont werden. Noch dazu nicht in einer Zeit, in der ein US-Präsident auf klimapolitische Geisterfahrt geht und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigt. Selbst wenn man Trumps Logik
Kölner Stadt-Anzeiger: Lamya Kaddor: "Wir müssen uns von den Tätern stärker abgrenzen" Islamwissenschaftlerin ruft zur Demonstration der Muslime gegen islamistischen Terror auf ...
Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hat zu einer gemeinsamen Demonstration der Muslime gegen den islamistischen Terror aufgerufen. "Wir Muslime müssen uns von den Tätern stärker abgrenzen und ihre gesellschaftliche Ächtung herbeiführen", sagte Kaddor dem "Kölner Stadt-Anz
Straubinger Tagblatt: Zu Großbritannien Mays Tage sind gezählt ...
Der zehnprozentige Anstieg beim Stimmanteil von Labour ist eine Reaktion darauf, dass May mit ihrem schwachen Auftreten die Leute verschreckt hat. Also nicht so sehr pro-Corbyn, als vielmehr anti-May. Mit ihr als Chefin werden die Konservativen auf keinen Fall in eine zweite Wahl ziehen wollen.




