Brand: Friedliche Demonstranten in Russland unverzüglich freilassen
ID: 1499413
In Russland wurden erneut rund tausend Menschen um Kreml-Kritiker
Alexej Nawalny verhaftet, weil sie friedlich gegen Präsident Wladimir
Putin und die weitverbreitete Korruption demonstrierten. Dazu erklärt
der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:
"Es gibt überhaupt keinen Grund, friedliche Demonstranten
wegzusperren. Die willkürlichen Festnahmen und das Vorgehen der
Sicherheitsbehörden sind erneuter Ausdruck der Furcht der russischen
Regierung vor der eigenen Bevölkerung. Das ist kein Zeichen der
Stärke, sondern ein Eingeständnis der inneren Schwäche.
Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass sich Teile der
Zivilgesellschaft nicht einschüchtern lassen. Trotz des
unverhältnismäßig harten Vorgehens der russischen Regierung gegen
jegliche kritischen Stimmen, gelingt es Alexej Nawalny, insbesondere
die junge Generation für Freiheitsrechte zu begeistern und
landesweite Proteste am russischen Nationalfeiertag zu initiieren.
Die russische Zivilgesellschaft, die für Rechtsstaatlichkeit und
gegen Autokratie auf die Straße geht, verdient und braucht unsere
Unterstützung. Die friedlichen Demonstranten müssen unverzüglich
freigelassen werden."
Hintergrund:
Die Proteste gegen die weit verbreitete Korruption und gegen
Staatschef Wladimir Putin halten an. Erneut gingen die Menschen wie
bereits im März in Moskau, St. Petersburg, dem sibirischen
Nowosibirsk sowie in zahlreichen weiteren Städten für ihre Rechte auf
die Straße. Überall kam es zur Verhaftung hunderter Demonstranten,
denn politischer Wettbewerb ist unerwünscht.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.06.2017 - 14:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1499413
Anzahl Zeichen: 2226
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Menschenrechte
Diese Pressemitteilung wurde bisher 392 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Brand: Friedliche Demonstranten in Russland unverzüglich freilassen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die gescheiterte Bewerbung für einen Sitz im Sicherheitsrat gibt Anlass zur Debatte Die Bewerbung Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Als Konsequenz hat Bundesaußenminister Johann Wadephul eine deutlichere Positionierung Deutschlands gegenüber den
Mack: Neustart für starke Kommunen ...
Starke Kommunen sind Voraussetzung für einen funktionierenden Staat Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik hat im Rahmen einer Klausurtagung und eines kommunalpolitischen Austauschs mit Ländervertretern über effektive Entlastung von Städten, Kreisen und Gemeinden beraten. Dazu erklärt der Vo
Altenkamp: Humanitäre Hilfe ist ein Gebot der Menschlichkeit ...
Weltflüchtlingstag: 118 Millionen auf der Flucht - Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Schicksal Die Zahl der weltweit Vertriebenen hat sich erstmalig seit zehn Jahren verringert und liegt trotzdem doppelt so hoch wie 2015. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni und zu den aktuellen Zahlen des UNHCR
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
ROG verurteilt konzertierte Repressalien gegen Fernsehsender Al-Dschasira ...
Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Repressalien mehrerer arabischer Staaten gegen den Fernsehsender Al-Dschasira im Zusammenhang mit der diplomatischen Krise um das Golf-Emirat Katar. Saudi-Arabien hat das Büro des katarischen Auslandssenders geschlossen und ihm die Lizenz entzogen, Jor
Welttag gegen Kinderarbeit / Millionen Kinder schuften in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen ...
Am 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Zu den schlimmsten Formen zählen ausbeuterische Kinderarbeit und Versklavung. Die Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) kämpft weltweit gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei. Im Fokus steht dabei die Befreiung von Ki
Mexiko: 2017 schon sechs Journalisten ermordet / Merkel sollte Regierung zu mehr Schutz drängen ...
Reporter ohne Grenzen (ROG) appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei ihrer Mexiko-Reise Ende dieser Woche auf konkrete und schnelle Schritte für einen besseren Schutz von Journalisten zu dringen. Insbesondere sollte Merkel die mexikanische Regierung auffordern, die Sonderberichterstatte
EU: Konfliktmineralien-Verordnung tritt in Kraft (FOTO) ...
Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Nachbesserungen Fast vier Jahre nach der politischen Ankündigung durch den damaligen EU-Handelsminister Karel de Gucht tritt am morgigen Donnerstag die Konfliktmineralien-Regulierung der Europäischen Union (EU) in Kraft. Erstmals wird somit




