Rheinische Post: Künftiger DSV-Sportdirektor Goebel: Meine Außenansicht wird dem Schwimmen helfen
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Medaille soll ein Sportwissenschaftler ohne Schwimm-Expertise den
Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zurück zum Erfolg führen. Ruben
Goebel, ab September Leistungssportdirektor des DSV, sieht seine Vita
als Vorteil für seine künftige Arbeit. "Ich kann die Aufgaben beim
DSV jungfräulich angehen. Ich habe ein großes Verständnis für die
Leistungssportreform und einen Blick auf die Aufgaben von außen. Ich
denke nicht in den traditionellen Strukturen eines Sportverbands und
bin überzeugt, dass diese Außenansicht bei der anstehenden
Strukturreform helfen wird", sagte Goebel vor der am Donnerstag in
Berlin beginnenden Deutschen Meisterschaft der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Goebel
arbeitete bereits als Leistungsdiagnostiker auf Schalke, als Dozent
an der Deutschen Sporthochschule und als Leistungssportkoordinator an
einem Sportinternat. Seit 2010 lehrt er an der staatlichen
Universität von Katar. Goebel ist Inhaber der Trainer-A-Lizenz im
Handball und der B-Lizenz im Tennis. Er erhoffe sich, "dass wir als
DSV - von den Landesverbänden bis zum Spitzenverband, über das
Ehrenamt bis zum Hauptamt - in allen Bereichen und allen Fachsparten
eine starke Einheit darstellen. Das wird dazu beitragen, dass die
Olympischen Spiele 2020 und 2024 für den DSV wieder erfolgreicher
werden."
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Datum: 14.06.2017 - 11:20 Uhr
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