neues deutschland: Vorstandsmitglied des Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Annina Schmidt: Al-Quds-Demonstration muss verboten werden
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Al-Quds-Demonstrationen hat sich das Vorstandsmitglied des Jungen
Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Annina Schmidt,
ausgesprochen. "Eine Demonstration, die letztendlich nichts anderes
als antisemitische Hetze beinhaltet und verbreitet, hat nichts mit
freier Meinungsäußerung zu tun und gehört schlicht und einfach
verboten", sagte Schmidt der in Berlin erscheinenden Tageszeitung
"neues deutschland" (Freitagsausgabe). Antisemitismus sei "eben
keine Meinungsäußerung wie jede andere". Die stellvertretende
Vorsitzende des Jungen Forums, das Mitorganisator einer für diesen
Freitag geplanten Gegendemonstration ist, hofft darauf, dass Berlins
Innensenator Andreas Geisel (SPD) die Ankündigung wahr mache und
gegen antisemitische Parolen und das Zeigen von Symbolen und Fahnen
terroristischer Organisationen vorgehen lasse. "Wir hoffen daher,
dass die Sicherheitskräfte bei Verstößen unmittelbar durchgreifen und
gegebenenfalls den Al-Quds-Marsch vorzeitig abbrechen." Laut Schmidt
zeige die manifeste Form des Antisemitismus, wie sie auf der
Demonstration zu finden sei, "dass der Kampf gegen modernen und
israelbezogenen Antisemitismus noch immer nicht ernst genug genommen
wird".
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Datum: 22.06.2017 - 17:00 Uhr
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