Rechtsfragen zu Kreisgebietsreformen - 7. Kommunalrechtstag an der Uni Potsdam
ID: 1503896
Die Tagung beginnt mit einem Vortrag zur Festlegung von Leitbildern der kommunalen Gebietsreform durch Vorschaltgesetze. Daran anknüpfend wird aus verwaltungswissenschaftlicher Perspektive nach der optimalen Kreisgröße gesucht, die mit einer Gebietsreform angestrebt werden sollte. Bei der anschließenden Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Gebiets- und Funktionalreformen steht die Frage im Mittelpunkt, ob eine Gebietsreform auch ohne begleitende Funktionalreform durchgeführt werden darf. In der zweiten Hälfte der Tagung werden der gerichtlich nicht überprüfbare Einschätzungsspielraum des Gesetzgebers bei Kreisgebietsreformen und der mögliche Rechtsschutz der betroffenen Kommunen gegen solche Reformen dargestellt.
Die Potsdamer Kommunalrechtstage werden seit 2011 gemeinsam von Dombert Rechtsanwälte und dem KWI an der Universität Potsdam durchgeführt. Das 1993 gegründete Institut berät Kommunen und Landeseinrichtungen in kommunalrechtlichen Angelegenheiten sowie bei aktuellen Fragen der Verwaltungsmodernisierung, des E-Governments, des Haushalts- und Rechnungswesens und auf vielen anderen Gebieten. Das Institut führt außerdem Studien und Analysen zu kommunalwissenschaftlichen Problemen durch und erstellt wissenschaftliche Gutachten. Es konzentriert sich in seiner Arbeit insbesondere auf die neuen Bundesländer, vor allem auf Brandenburg. Anmeldungen zum 7. Potsdamer Kommunalrechtstag sind noch bis zum 28. Juni möglich.
Zeit: 29.6.2017, 10.00 Uhr
Ort: Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam, Haus 1, Hörsaal 10
Kontakt: Prof. Dr. Thorsten Ingo Schmidt, Kommunalwissenschaftliches Institut
Telefon: 0331 977-3519
Dr. Christiane Büchner, Kommunalwissenschaftliches Institut
Telefon: 0331 977-4534
E-Mail: kwi@uni-potsdam.de
Internet: www.uni-potsdam.de/u/kwi
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Datum: 26.06.2017 - 13:53 Uhr
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