Rheinische Post: Kommentar: Erdogan unerwünscht
ID: 1505772
Journalisten - auch deutsche Staatsbürger - einsperren, zog als
türkischer Präsident Nazi-Vergleiche gegen Angela Merkel heran und
ließ keinen Besuch bei der Bundeswehr in Incirlik zu. Es ist
politisch nur folgerichtig, dass ihm die Bundesregierung einen
Auftritt am Rande des G 20-Gipfels verbietet. Auch die Art der Absage
stimmt, da sie auf diplomatischem Weg erfolgte und angefragten
Hallenbetreibern in den Kommunen so den Druck nahm. Doch die
Bundesregierung tappte sehenden Auges in eine Zwickmühle. Erdogan
kann sich nun eine Woche vor dem sensiblen Gipfel in Hamburg als
Opfer deutscher Politik inszenieren und die Absage genüsslich für
seine Propaganda ausschlachten. Für die deutsch-türkischen
Beziehungen und die G 20-Gespräche ist das Gift. Hinzu kommt, dass
sich die Bundesregierung auf juristisch dünnes Eis begibt. Sie hat
das Recht, ausländischen Staatsgästen Auftritte zu untersagen. So ein
generelles Verbot drei Monate vor der Wahl auszusprechen,
EU-Politikern Auftritte aber zu erlauben, wirkt wacklig konstruiert.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.06.2017 - 21:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1505772
Anzahl Zeichen: 1406
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 370 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Erdogan unerwünscht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Team Laschet - so bunt wie NRW ...
Das Bild des Versöhners, das CDU-Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Antrittsrede präsentiert hatte (schon wieder ein schwarzer Rau!), spiegelt sich im Kabinett wider. Der Aachener versammelt sture Westfalen und knorrige Bergische, katholische Männer und evangelische Frauen, Jung und Al
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum neuen NRW-Kabinett ...
Lokalpatrioten müssen beim Blick auf diese schwarz-gelbe Regierungsmannschaft enttäuscht sein: kein Politiker aus Ostwestfalen-Lippe im Kabinett Laschet - wird da eine Region abgehängt? Gegenfrage: Was nützt ein Minister aus Bielefeld, wenn die Regierung den ländlichen Raum insgesamt nur unz
Westfalenpost: Kommentar zur neuen NRW-Landesregierung ...
Eine Kombination aus erfahrenen und jungen Kräften - dieser Gedanke dürfte für den neuen Ministerpräsidenten bei der Besetzung seines Kabinetts handlungsleitend gewesen sein. Und so wie es bisher aussieht, hat Armin Laschet eine gute Mischung für Nordrhein-Westfalen gefunden. Alte Polit-Haud
Stuttgarter Zeitung: Zum Auftrittsverbot gegen Erdogan ...
Berlin tut gut daran klarzustellen, dass die Kurskorrektur nicht gegen die Türkei, schon gar nicht gegen die hier lebende türkischstämmige Bevölkerung gerichtet ist. Deswegen strebt sie eine Regelung an, die für alle Politiker aus Nicht-EU-Ländern gelten soll, wenn diese hier lebende Lands




