Rheinische Post: DOSB-Präsident hält Zustand der Sportanlagen für besorgniserregend
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Olympischen Sportbundes (DOSB), klagt über zu hohe Belastungen für
den Breitensport in Deutschland. "Es geht um die finanzielle
Ausstattung der Vereine. Zum Beispiel um die Frage, wie viele Vereine
an der Basis sich echten Leistungssport eigentlich noch leisten
können. Wie viel Belastung ist noch zumutbar? Dazu kommen immer neue
bürokratische Hürden. Da stellt sich irgendwann die Frage, ob es
zwingend notwendig ist, einen Wirtschaftsprüfer und einen Juristen im
Vorstand haben zu müssen, weil man sonst im Ehrenamt völlig verloren
wäre", sagt Hörmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Freitagausgabe). "Es gibt teilweise einfach Rahmenbedingungen,
durch die die Arbeit vor Ort massiv erschwert wird. So ist es eine
sehr bedenkliche Situation, wenn man sich mit der Infrastruktur im
Sport beschäftigt, wenn man sich den Zustand vieler Schwimmbäder,
Hallen und Stadien ansieht. Wir haben einen enormen Sanierungsstau.
Das ist ein riesengroßes Thema für die Vereine an der Basis. Der
Gesamtzustand der Sportanlagen nähert sich mehr und mehr einem
besorgniserregenden Zustand. In Teilbereichen sind wir tatsächlich
schon an einem existenzbedrohenden Punkt angekommen." Wenn ein
Stadion zum Beispiel für Leichtathletik nicht mehr nutzbar sei, dann
stelle sich zwangsläufig die Frage, wie es mit den betroffenen
Vereinen und Athleten weitergehen solle. "Und oft wird die Antwort
sein", so Hörmann, "dass es dann eben schlichtweg nicht weiter geht."
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Datum: 06.07.2017 - 14:27 Uhr
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