Rheinische Post: Kommentar: Raser töten
ID: 1508430
PS starken Autos in einer Innenstadt verabredet, dem ist nicht zu
helfen. Es ist zu begrüßen, dass der Bundesgerichtshof hart gegen
Raser vorgeht und erneut ein scharfes Urteil gefällt hat. Dass
Menschen bei illegalen Autorennen getötet werden, entspringt aus
juristischer Sicht nicht dem Zufall, sondern dem Vorsatz. Wer ins
Auto steigt und eine Fünfzigerzone mit dem Nürburgring verwechselt,
der muss, nach allem, was bereits geschehen ist, mit dem Tod eines
Menschen rechnen. Ja, er nimmt den Tod eines Menschen in Kauf. Opfer
dieses Irrsinns kann jeder werden. Raser wollen vielleicht keine
Toten, aber Raser töten. Das ist es, was zählt. Die Begründung der
Entscheidung aber ist befremdlich. Das Rechtsempfinden der
Bevölkerung ist nicht konstant. In anderen Fällen droht dabei
Ungemach: Sollen sich Gerichte bei Kinderschändern am Rechtsempfinden
der Bevölkerung orientieren? Oder bei Terroristen? Besser nicht. Die
Justiz ist besonnener als das Volk. Sie sollte ihm nicht nach dem
Mund reden, sondern schlicht Gesetze anwenden.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.07.2017 - 19:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1508430
Anzahl Zeichen: 1439
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Raser töten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Gipfel der Bescheidenheit ...
Geschickt hat Kanzlerin Merkel die Erwartungen an den G20-Gipfel fast auf Null gesenkt. Sie kann dann jede noch so kleine Einigung als Erfolg verkaufen - wie etwa einen Fonds für Unternehmensgründerinnen in der Dritten Welt. Sicher sehr wichtig, aber eben nur ein Tropfen in einem Meer von Prob
Mietminderung: Wie mindern Mieter richtig? ...
Vielfach unglückliche Vorgehensweisen in der Praxis Ich erlebe es immer wieder, dass Mieter in der Praxis bei der Geltendmachung von Mietminderung unglücklich vorgehen. Das gilt mitunter auch dann, wenn sie von Mietervereinigungen oder sogar Anwälten vertreten werden. Um unangenehme Überrasch
Kündigung wegen Betruges bei Fahrtkosten ...
Vermögensdelikte zum Nachteil des Arbeitgebers extrem gefährlich: In der Praxis ist es immer wieder zu erleben, dass Arbeitgeber bei unliebsamen Mitarbeitern nach Gründen für eine Kündigung suchen. Als Arbeitnehmer sollte man deshalb unbedingt auf der Hut davor sein, dem Arbeitgeber einen solch
Mitteldeutsche Zeitung: zur Idee eines staatlichen Rentenfonds ...
Es spricht Einiges für einen Rentenstaatsfonds nach schwedischem Vorbild, der auf Kapitalmarktprodukte setzt. Der Fonds benötigt kein Geld für Vertrieb und Werbung, ist nicht profitorientiert und verursacht Verwaltungskosten im Promillebereich. Dass der schwedische Staatsfonds in den 17 Jahre




