Solarenergie billiger als Kohle
ID: 1508524
Kürzlich sagte Indien sogar Pläne zum Bau von Kohlekraftwerken ab. Der Grund war, dass Solarenergie preislich billiger geworden ist als die Energieerzeugung aus dem schwarzen Gold, der Kohle. Bieterwettbewerbe führten zur Preisreduzierung. Die Sonnenenergie hat also gewonnen. Dies könnte noch Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt haben.
Zum Vergleich: In den USA wird noch 40 Prozent der Elektrizität aus Kohle generiert. In China liegt die Rate noch höher. Die Maßnahmen der indischen Regierung zur Verbesserung der Energieeffizienz bei der Sonnenenergie sind also aufgegangen. Seit Ende 2016 ist im Bundesstaat Tamil Nadu in Indien das größte Solarkraftwerk ans Netz gegangen. Die 648-Megawatt-Photovoltaikanlage bedeckt eine Fläche von zehn Quadratkilometern und verschlang 679 Millionen US-Dollar.
Um Städte wie Neu-Delhi vom grausamen Smog zu befreien, will Indien bis 2030 rund 40 Prozent seiner Elektrizität aus nicht-fossilen Quellen generieren. Um den gewonnenen Solarstrom zu speichern, sind Lithium-Ionen-Akkus das geeignete Mittel. Eine Photovoltaikanlage kombiniert mit einem Akku kann auch im Privathaushalt den eigenen Strom erzeugen und speichern.
Die Lithium-Ionen-Akkus brauchen als Rohstoffe vor allem Graphit und Lithium. Beim Graphit wird nicht irgendeins gebraucht, sondern das besonders hochwertige Anodengraphit. In Alabama besitzt Alabama Graphite - http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=297691 - dieses gefragte Material. Bestes Anodengraphit kann auf Alabamas Coosa-Graphitprojekt hergestellt werden. Dazu kommt, dass das Unternehmen eifrig Forschungsarbeiten an Batterien durchführt.
Noch nicht soweit wie die Lithium-Ionen-Akkus ist die Entwicklung der Brennstoffzelle im Energiebereich. Sollte die Forschung in der Zukunft die Brennstoffzelle auf einen erfolgreichen Weg bringen, so wäre der Rohstoff Platin nötig. In der Platinbranche ist Sibanye - http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297707 -, nebenbei einer der zehn größten Goldproduzenten weltweit, stark. Durch die Akquisition der Stillwater Mining Company spielt Sibanye hier kräftig mit. Auch in Südafrika besitzt Sibanye weitere Platinminen.
Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
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Datum: 07.07.2017 - 04:33 Uhr
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