Westfalenpost: Kommentar zur Terror-Gefahr
ID: 1509865
Leben gehen. Einen dauerhaften Schockzustand würden wir mental nicht
überstehen. Deshalb ist es menschlich, dass unsere Emotionen
verblassen. Auch nach dem Anschlag von Nizza mit 86 Toten und mehr
als 400 Verletzten ist wieder so etwas wie Normalität eingezogen.
Nizza markierte gleichwohl einen Wendepunkt: Erstmals richtete ein
Einzeltäter in Europa mit einer Allerweltswaffe, nämlich einem Lkw,
eine größtmögliche menschliche Tragödie an. Ohne Hintermänner, ohne
Logistik, ohne Finanzmittel. Anis Amri tat es ihm später in Berlin
gleich: Die Terroristen passen sich an, sie suchen sich sogenannte
weiche Ziele. Nizza hat bewiesen, dass islamistische Attentäter keine
Organisation benötigen, um ihren Hass in die Welt zu tragen. Ihre
Ideologie richtet sich gegen unsere Lebensart. Das erschwert die
Prävention. Es ist nicht einfach, gegen Ideen zu kämpfen. Dennoch:
Der Staat darf keine Normalität einkehren lassen. Er sollte sich im
Kampf gegen den Terror nicht ablenken lassen. Politik, Justiz,
Polizei und Nachrichtendienste sind verpflichtet, der Bevölkerung
größtmöglichen Schutz zu garantieren. Der nächste Anschlag kommt
bestimmt.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.07.2017 - 20:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1509865
Anzahl Zeichen: 1525
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 411 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zur Terror-Gefahr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Das Erste, Mittwoch, 12. Juli 2017, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.05 Uhr, Eva Högl, SPD, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Thema: Linksextremismus Pressekontakt: Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktu
Allg. Zeitung Mainz: Angemessen / Kommentar von Reinhard Breidenbach zum Tarifeinheitsgesetz ...
Eine verdammt komplizierte Materie, dieses Streikrecht. Aber auch verdammt wichtig, so wichtig, dass es im Grundgesetz verankert ist. Gesetze schützen Arbeitnehmerrechte in Deutschland auf vorbildliche Weise. Das ist deshalb angemessen, weil Arbeitnehmer im Normalfall in einer schwächeren Posi
Neue Westfälische (Bielefeld): Weniger Scheidungen in Deutschland Frei von Zwängen Carolin Nieder-Entgelmeier ...
Mit Blick auf die vielen Brücken, die unter der Last von Liebesschlössern ächzen, ist es nur schwer vorstellbar, dass sich in Deutschland überhaupt noch Paare scheiden lassen. Mit dem Willen, dass die Beziehung nie auseinandergeht, schmeißen Paare die Schlüssel der Schlösser ins Wasser. Da
Straubinger Tagblatt: Felbingers Austritt nimmt große Belastung von Freien Wählern ...
Mit dem Fraktionsaustritt Felbingers ist jetzt eine große Belastung von den Freien Wählern genommen worden. Dass sie im Landtag damit auf 18 Köpfe schmelzen, weil Felbinger sein Mandat mit in die Fraktionslosigkeit nimmt, verschmerzen sie leicht. Fragt sich nur, was ein fraktionsloser, gesundh




