Weser-Kurier:Über Start-ups schreibt Lisa Boekhoff:
ID: 1511710
Nachricht überrascht. Berlin bleibt zwar Hauptstadt der
aussichtsreichen Gründungen. Dort fließt mit großem Vorsprung das
meiste Risikokapital in Deutschland. Berlin kann sich annähernd mit
Europas Gründermetropole London messen. Geht es allerdings um die
Zukunft, sprechen Gründer laut einer Umfrage Hamburg mehr Potenzial
zu. Schon im diesjährigen Gründungsmonitor zogen die Hanseaten mit im
Schnitt mehr Gründern erstmals an der Hauptstadt vorbei. Bremen
taucht in der Umfrage nicht mal auf. Auch das ist eine Aussage. Dabei
könnte Hamburgs Stärke auch für Bremen Vorteile haben. Potenzielle
Investoren und Ideen sind schließlich nur eine Zugfahrt entfernt.
Voraussetzung ist, dass es Vertrauen zueinander gibt. Bislang sind
die Kontakte in die Nachbarstadt in diesem Bereich jedoch noch
überschaubar. Besuch aus Hamburgs Start-up-Szene ist die Ausnahme,
kaum wahrzunehmen. Das verwundert nicht, denn Bremens Szene formiert
sich gerade erst. In den vergangenen Jahren ist viel passiert - keine
Frage. Einzelne Wettbewerbe und Formate wie das "Disrupt Space
Summit" ziehen ein internationales Publikum an. Selbstverständlich
sind sie jedoch nicht. Bremen fehlt es dabei nicht an Kreativität, an
Mut und Gründergeist. Wohl aber mangelt es an Investoren und an
passenden Förderinstrumenten für die neuen digitalen
Geschäftsmodelle. Crowdfunding ersetzt am Ende nicht den Geldgeber
als Partner und Wettbewerbe nicht ein funktionierendes Netzwerk. Dass
hier etwas passieren muss, ist erkannt worden. Das "Start Haus" soll
in Zukunft Bremens Förderbank und das Gründungsnetzwerk enger
verknüpfen. Das allein reicht aber nicht. Investoren aus der
Privatwirtschaft müssen ihren Teil zum Gelingen beitragen. Dann kann
hier tatsächlich eine lebendige Szene entstehen. Bremen ist in dieser
Hinsicht nicht mit Hamburg oder Berlin zu vergleichen. Doch die Stadt
verschenkt in Sachen Start-ups derzeit ihr Potenzial. Sie kann viel
mehr.
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Datum: 17.07.2017 - 21:16 Uhr
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