Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur DIW-Wählerstudie
ID: 1512572
DIW-Wählerstudie:
Dass die SPD ihre Tradition als Partei der sozial Benachteiligten
seit Jahren mancher Beteuerung zum Trotz vernachlässigt hat; dass sie
diese Menschen der Linken, der AfD oder der Resignation überlassen
hat; dass sie sich der von Konservativen und Marktliberalen
definierten "Mitte" angebiedert hat - das ist oft gesagt worden.
Warum sollten Martin Schulz und Co. nun plötzlich darauf hören, "nur"
weil es statistisch untermauert worden ist? Vielleicht, weil es ihre
einzige Chance wäre. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
ist vom politischen Gegner nicht so leicht unter Ideologieverdacht zu
stellen. Seine Wählerstudie wäre also ein schöner Anlass für Kandidat
Schulz, sich ernsthaft der Aufgabe zu besinnen, vor der die zweite
Volkspartei steht: denjenigen ein Angebot zu machen, die sich von
Merkels diffuser Mittigkeit nicht einlullen lassen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2017 - 16:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1512572
Anzahl Zeichen: 1249
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 299 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur DIW-Wählerstudie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hauptverantwortlich für den verpassten deutschen Einzug in den UN-Sicherheitsrat ist neben handwerklichen Fehlern der Bundesregierung eine Außenpolitik, der eine klare Linie fehlt. Schwarz-Rot ist es bei den vielen Konflikten nicht gelungen, das Völkerrecht angemessen zu verteidigen. Das wiegt sc
EU schiebt ihre Werte ab ...
Wenn es um Signale einer harten Migrationspolitik geht, kennt Europa keine Haltelinien mehr. Auch nicht die Unionsparteien in Deutschland. CSU-Innenminister Alexander Dobrindt zählt zu den tragenden Kräften hinter dem schändlichen Deal, der von den EU-Staaten mit dem Europäischen Parlament ausge
Angeschlagener Merz ...
Der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Montag von seiner Partei im Sauerland freundlich empfangen worden. In Zeiten wie diesen ist das eine Nachricht. Allerdings keine gute. Das freundliche Händeschütteln, das die Fernsehkameras beim Beginn des länger geplanten Termins eingef
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
TOKOGLIFOS ...
Tokoglifos Die gesellschaftlichen Schieflagen und ihre Verursacher von H. T. Thielen Glauben Sie alles, was uns die Politik erzählt? Glauben Sie noch unbeirrt an die freiheitlich - demokratischen Grundrechte, an Gerechtigkeit, Volkssouveränität und Meinungsfreiheit? Wer seine Augen ö
ARAG Recht schnell... ...
+++ Rechtsverletzung durch Weiterleitung der Kontakte per WhatsApp +++ Wer über WhatsApp die Telefonnummern seiner Kontakte automatisch an das Unternehmen weiterleitet, ohne die Betroffenen vorher um Erlaubnis zu fragen, begeht laut ARAG eine Rechtsverletzung (AG Bad Hersfeld, Az.: F 120/17 EASO).
Ein Drittel weniger Arbeitskräfte im Jahr 2050! ...
Immigration und Arbeitsmarkt: Ein Drittel weniger Arbeitskräfte im Jahr 2050 durch Demographie! Die Studie der Coburger Hochschule/IAB arbeitet heraus, dass die Anzahl der Erwerbspersonen aus rein demographischen Gründen bis 2050 um ein Drittel vermindert sein wird. Sie nimmt deshalb zwei Fakto
Der Tagesspiegel: Schulz: Justizreform in Polen ist "brandgefährlich" ...
Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die umstrittene Justizreform in Polen scharf verurteilt. "Die andauernden Angriffe der nationalkonservativen polnischen Regierung auf die Unabhängigkeit der Justiz und die Pressefreiheit sind brandgefährlich", sagte Schulz dem Berliner &q




