Rheinische Post: Kommentar /
"Schreiben nach Hören" taugt nicht für NRW
= Von Frank Vollmer
ID: 1514290
banal - mit gutem Unterricht. Guter Unterricht, gerade zu Beginn,
gerade beim Lesen und Schreiben, ist eine Gratwanderung: hier kreativ
machen lassen, dort Leitplanken setzen. Viele Erstklässler bringen
eine überbordende Neugier auf Sprache mit. Diese Neugier nicht durch
stumpfes Bimsen abzuwürgen, ist richtig. Aber ohne Regeln geht es
nicht. Deshalb kann eine Methode wie "Schreiben nach Hören", vor 40
Jahren für Muttersprachler in der beschaulichen Schweiz entwickelt,
im unübersichtlichen Nordrhein-Westfalen zum Problem, ja zur Gefahr
werden. Die Chancen der ohnehin benachteiligten Migrantenkinder etwa
steigen durch "Schreiben nach Hören" sicher nicht. Derzeit
entscheiden Schulen und Lehrer, ob sie diese heikle Methode anwenden.
Die Ministerin tut daher gut daran, deutliche Worte der Warnung zu
finden; auch ein förmliches Verbot würde die Grundschulen nicht in
die pädagogische Steinzeit zurückwerfen. Hilfreich wäre dafür
allerdings zu wissen, wie viele Kinder überhaupt wie lange nach der
Methode lernen. 2013 hat die FDP eine entsprechende Erhebung
gefordert. Jetzt führt sie das Schulministerium - eine gute Zeit,
sich an alte Wünsche zu erinnern.
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Datum: 25.07.2017 - 21:04 Uhr
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