Impfstoffe: Munition gegen Masern
ID: 1514948
es gibt. Jeder Erkrankte infiziert im Schnitt 15 weitere Menschen.
Folgen von Masern können eine lange Schwächung des Immunsystems,
Lungenentzündung oder Entzündung des Gehirns sein. Eine vermeidbare
Gefahr, denn gegen die Masernerkrankung kann man sich impfen lassen:
In den 60er Jahren entwickelten Thomas Chalmers Peebles und der
Nobelpreisträger John Franklin Enders den ersten Impfstoff gegen den
Virus. Wenig später wurde die erste in Deutschland zugelassene
Vakzine von den Marburger Behringwerken, dessen Gesellschafter Emil
von Behring war, entwickelt. Die pharmazeutische Weiterentwicklung
aus Deutschland hatte weniger Nebenwirkungen als die US-Arznei und
sie war schon im dritten Lebensmonat, statt wie bis dahin erst im
neunten Monat, möglich. Heute gibt es für Infektionskrankheiten so
genannte Kombinationsimpfungen. Dabei wird mit einer Impfdosis gleich
gegen mehrere Krankheiten vorgebeugt.
Der Masern-Virus verändert sich nur sehr wenig und ist nur auf
Menschen übertragbar. Deshalb sorgt schon eine zweimalige Impfung
bereits für lebenslange Immunität. Das macht den Impfstoff zur
wirksamen Munition gegen Masern. Zwischen 2000 und 2012 konnten
weltweit etwa 13,8 Millionen Leben durch die Impfung gerettet werden.
In Europa konnten die Masernfälle von 851.849 im Jahr 1980 auf 4.175
Fälle 2016 reduziert werden. Der amerikanische Kontinent war sogar
noch erfolgreicher. Dank umfassender Impfaktionen und Impfpflichten
gelten die Masern dort seit 2016 als offiziell ausgerottet. 2016 gab
es nur noch 12 registrierte Fälle auf dem ganzen Kontinent. Eine gute
Nachricht!
Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner: Julia Richter, Tel. 030/27909-131,
jrichter@bpi.de
Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.07.2017 - 10:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1514948
Anzahl Zeichen: 2075
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 286 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Impfstoffe: Munition gegen Masern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Deutschland braucht schnellstens eine Strukturreform im Gesundheitswesen. Das forderte der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Oliver Kirst, bei der Ordentlichen Hauptversammlung des Verbandes heute in Berlin. Nur das wäre eine echte Gesundheitsreform. Denn: &q
Presseeinladung zur Ordentlichen BPI-Hauptversammlung und zur Pressekonferenz am 11. Juni 2026 ...
Einen Tag vor der Ersten Lesung des als Gesundheitsreform bezeichneten Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (BStabG) findet am 11. Juni die diesjährige Ordentliche BPI-Hauptversammlung statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr (Akkreditierung ab 9 Uhr), im Vi
Kinderarzneimittel: GKV-Spargesetz - ein verheerendes Signal ...
Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) gefährdet die Versorgung von Kindern mit Arzneimitteln. "Wer nur das Billigste will, verhindert, dass bekannte Wirkstoffe, die dringend auch für Kinder benötigt werden, kindgerecht weiterentwickelt und als Kinderarzneimittel zugelas
Weitere Mitteilungen von BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
Arzneimittel-Einnahmefehler vermeiden und den Therapieerfolg sichern: die "MedPlaner" App wird um neue Funktionen erweitert (FOTO) ...
Eine Therapie ist nur dann hilfreich, wenn man sie auch befolgt. Während manche Patienten nur ein Arzneimittel einnehmen, müssen andere die Einnahme von fünf, zehn oder mehr Medikamenten in den Alltag integrieren. An die pünktliche und korrekte Einnahme zu denken, ist in jedem Fall eine
Löffeln mit Spaß - Bei Einführung von Breikost bei Babys nichts überstürzen ...
Eltern sollten bei ihrem Baby die Umstellung auf feste Kost entspannt angehen. "Lassen Sie sich und dem Kind Zeit. Beim Essen geht es nicht nur um Nahrungsaufnahme - es soll auch Spaß machen", betont Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter vom Bundeszentrum für Ernährung in B
Herausforderung Datenportabilität nach der europ. Datenschutzgrundverordnung ...
-Kliniken, Ärzte und Pflegedienste müssen sich auf ein neues Patientenrecht vorbereiten- Actus-IT. Die neue europ. Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) bringt in Art. 20 (Datenportabilität) für die Betroffenen ein "Recht auf Herausgabe und Übertragung ihrer personenbezogenen Daten"




