Rheinische Post: Kommentar /
Dobrindt ist zur Belastung geworden
= Von Birgit Marschall
ID: 1515625
zwei Jahre lang ausgesessen. Das rächt sich nun für alle. Die
Autoindustrie muss sich viel schneller von ihrer wichtigsten
Einnahmequelle, der Dieseltechnologie, verabschieden, als ihr lieb
ist. Und für Verkehrsminister Dobrindt von der CSU wird es zwei
Monate vor der Wahl eng. Er hat mit Rücksicht auf die Autohersteller
von Anfang an nicht hart genug durchgegriffen - und läuft der Krise
jetzt hilflos hinterher. Der Minister ist zur Belastung geworden. Für
die Union und die Kanzlerin ist das gefährlich. In der Sache muss der
Autogipfel kommende Woche wirksame und verbindliche Schritte zur
Luftreinhaltung beschließen. Bloße Software-Updates der Motoren
werden nicht ausreichen, die Luft ausreichend zu verbessern. Die
Industrie wird echte und kostenlose Motorenumrüstungen zusagen
müssen. Fahrverbote wird es vorerst nicht geben, weil sie niemand in
Bund und Ländern will, nicht einmal die Grünen. Nach dem Stuttgarter
Urteil kann jetzt aber wirklich niemand mehr die Augen vor der
Realität verschließen. Zu befürchten ist leider, dass am Ende nicht
nur Dieselbesitzer, sondern auch die Steuerzahler die Dummen sind.
Denn ohne staatliche Kostenbeteiligung wird die Krise absehbar nicht
gelöst.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.07.2017 - 21:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1515625
Anzahl Zeichen: 1625
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 392 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Dobrindt ist zur Belastung geworden
= Von Birgit Marschall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu neuerÜberwachungstechnik ...
Kameras und Software, die Gesichter erkennen, werden in Berlin getestet. »Big brother is watching you« - George Orwells Vision könnte bald wahr werden: Die angesichts zahlloser Überwachungskameras (fast) lückenlose Kontrolle von Menschen im öffentlichen Raum. Die neue Technik ist ein Traum
Allg. Zeitung Mainz: Chaosstrategie / Kommentar von Karl Schlieker zur US-Regierung ...
Mit jeder politischen Niederlage von US-Präsident Donald Trump nimmt die offene Schlacht im eigenen Lager an Schärfe zu. Der neue Kommunikationschef Anthony Scaramucci hat mit hasserfüllten Tiraden und nicht jugendfreien Obszönitäten jetzt jede Schamgrenze des ohnehin schon rauen Politgesch
Neue Westfälische (Bielefeld): Dieselskandal erschüttert die Auto-Republik Deutschland Verwalten reicht nicht Thomas Seim ...
Das Politik-Event der Woche bestand aus einem kurzen Satz. Bundesumweltministerin Hendricks sprach ihn am Donnerstag in Wolfsburg. Die Nähe zwischen Politik und Industrie, sagte die SPD-Politikerin im Beisein von VW-Chef Müller, sei zu groß gewesen. Dass dieser Satz zum Wendepunkt werden kann
Mittelbayerische Zeitung: Stinker raus / Kommentar zum Stuttgarter Diesel-Urteil ...
Mit seinem Urteil hat das Verwaltungsgericht Stuttgart klargestellt, dass Gesundheitsschutz über dem Eigentumsrecht der Aut0fahrer steht. Das ist logisch und richtig. Zwar wird der Richterspruch vermutlich angefochten werden. Aber dennoch ist klar: Es wird eng für den Diesel und für alle Aut




