Standortwechsel einer Skulptur kann Urheberrecht verletzen
Künstler erschaffen Kunstwerke und widmen diese meist einem besonderen Zweck oder erschaffen sie zu einem solchen.
Dieser Zweck ist meist mit einer bestimmten Aussage verbunden, der durch das Kunstwerk Ausdruck verliehen werden soll.
Oftmals werden Aussage und Zweck mit dem Standort des Kunstwerks verbunden, sodass eine Verlagerung, bzw. Umstellung des Werkes Einfluss auf dessen Aussagekraft hat.
Im zu verhandelnden Fall erschuf ein Künstler für einen Bahnhofsvorplatz eine Skulptur, bestehend aus mehreren Pferden. Diese sollte ein Zeichen von Freiheit darstellen, ein Zeichen der Freiheit, sich überall hinbewegen zu können.
Als die Skulptur im Rahmen von Umbauarbeiten vor einem Verwaltungsgebäude neu platziert wurde, sah der Künstler darin sein Urheberrecht verletzt, da der freiheitliche Bezug, der beim Bahnhof bestand, bei einem Verwaltungsgebäude nicht herzustellen sei.
Dieser Argumentation folgten die Kölner Richter nicht und stellten fest, dass die Skulptur auch vor einem Verwaltungsgebäude den Ausdruck von Freiheit vermitteln könne.
Fazit:
Das Urheberrecht ist für rechtliche Laien oftmals unverständlich und undurchschaubar.
Um unnötigen Kosten für Prozesse zu entgehen, sollte zunächst ein spezialisierter Rechtsanwalt konsultiert und gemeinsam eine Strategie ausgearbeitet werden.
© RA Axel Mittelstaedt 2009 – LADM Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer; Dezernat Gewerblicher Rechtsschutz, Köln www.ladm.com
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Kanzlei Mittelstaedt, seit Kurzem Bestandteil der Partnerschaftsgesellschaft LADM Liesegang Aymans Decker Mittelstaedt & Partner, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, ist eine exklusive Spezialisten-Kanzlei mit internationaler Ausrichtung und Sitz in Köln.
Seit 1994 arbeitet die Kanzlei für globale Unternehmen und leistet alle fachlichen Dienstleistungen im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes.
Der Gründer der Kanzlei, Axel Mittelstaedt, ist seit über 25 Jahren internationaler Experte für Gewerblichen Rechtsschutz und Markenführung.
Seine klassischen anwaltlichen Leistungen: Markenrecht (Anmeldung und Verteidigung etc. von Marken), Wettbewerbsrecht (Angriffe und deren Abwehr), Geschmacksmusterrecht (Anmeldung und Verteidigung etc. von Geschmacksmustern), Patentrecht (speziell: Verfahren bei Patentverletzungen).
Zusätzlich bietet die Kanzlei Mittelstaedt ein qualifiziertes Analyseverfahren und Gutachten für strategisches IP Management in Unternehmen an. Dieses innovative Kanzleiprodukt SIP® untergliedert sich in vier Phasen:
* Analyse der aktuellen IP Strategie eines Unternehmens
* Bewertung des Geistigen Eigentums
* Konzeption faktischer und juristischer Schutzstrategien
* Aktualisierung und Neuanmeldung für Marken, Produkte und Geschmacksmuster
Dazu gerade erschienen: Axel Mittelstaedt, „Strategisches IP-Management – mehr als nur Patente“ im renommierten GABLER-Verlag: ISBN 978-3-8349-1399-9
Rechtsanwalt Mittelstaedt
LADM – Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
Dezernat Gewerblicher Rechtsschutz, Köln
Tätigkeitsschwerpunkte: Markenrecht, Geschmacksmusterrecht, Patentrecht, Wettbewerbsrecht
LADM
RA Axel Mittelstaedt
Richard-Strauss-Str. 3
50931 Köln
Tel. 02 21 9 40 62-0
Fax. 02 21 9 40 62-62
Homepage: www.ladm.com
Email: info(at)designvocat.com
Datum: 13.01.2010 - 17:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 151822
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Rechtsberatung (gewerblich)
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 13.01.2010
Diese Pressemitteilung wurde bisher 451 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Standortwechsel einer Skulptur kann Urheberrecht verletzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
LADM - Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So hatte das Oberlandesgericht Karlsruhe (Az.: 6 U 93/11) am 23.11.2011 einen Fall zu verhandeln, in dem ein Ultraschallgerät zu Zwecken der Hautverjüngung beworben wurde. Dazu wurde auf Schlagworte wie „Faltenreduktion“, „Hautverjüngung“, „schneller und sichtbarer Erfolg“ und „B
Anwesenheit des Meisters in Meisterbetrieb ist obligatorisch ...
So hatte das Oberlandesgericht München am 10.11.2011 (Az.: 29 U 1614/11) einen Fall zu verhandeln, in dem ein Unternehmen mit zwei Betriebsstätten sich als Meisterbetrieb bezeichnete, jedoch lediglich eine Person über einen Meisterbrief verfügte. Damit war nicht gewährleistet, dass in jedem
Verantwortlichkeit der entwerfenden Agentur bei Markenverletzungen durch Grafiken ...
Das Kammergericht Berlin verhandelte am 04.02.2011 (Az.: 19 U 109/10) einen Fall, in dem zu entscheiden war, ob die Werbeagentur, die ein Logo erstellt hatte, auch für damit einhergehende Markenverletzungen zu haften hat. Die Berliner Richter urteilten, dass eine generelle Pflicht zur Markenrech
Weitere Mitteilungen von LADM - Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
Bierens Rechtsanwälte eröffnen Kanzlei in Düsseldorf ...
DÜSSELDORF - Der Generalkonsul des Niederländischen Konsulats in Düsseldorf Rob de Leeuw hat am 08.01.2010 das neue Büro der international tätigen Bierens Group in Düsseldorf offiziell eröffnet. Mit dieser Niederlassung überschreitet die größte niederländische Business-to-Business-Rechtsa
„Tell-a-friend“-Emails nicht grundsätzlich zulässig – verbotene Emailwerbung ...
Besonders Pfiffige meinten, diese Regel mit sog. „Tell-a-friend“-Emails umgehen zu können. Sie halten vorformulierte Email-Nachrichten bereit, die versendet werden, wenn Benutzer beispielsweise Namen und Emailadressen von Bekannten eingeben. Geschieht dies, muss der Benutzer noch auf „senden
Muss Laufzeit eines Preisnachlasses in der Werbung bekannt gegeben werden? ...
Z.B. durch Handzettel, große Plakate und entsprechende Gestaltungen der Auslageflächen. Wird eine solche Aktion beworben, so sind an die eingesetzten Werbemittel jedoch bestimmte Vorgaben geknüpft. Wie der BGH am 30.04.2009 (Az.: I ZR 148/07) entschied, muss bei einer zeitlich begrenzten Ve
Schadensrecht/Unterlassung: „Schmeißfliege“ als Sprache des Nationalsozialismus in Focus-Money rechtswidrig ...
Hintergrund: In dem Wirtschaftsmagazin „Focus-Money“, Ausgabe Nr. 44 vom 24.10.2007, erschien ein Kommentar des Redakteurs Oliver Janich, in welchem der Aktionär Zapf, bekannter Umzugsunternehmer aus Berlin, als sogenannter Berufskläger gegen Aktiengesellschaften bezeichnet wurde. Berufskl




