DeutschlandTrend: Merkel verliert bei Politikerzufriedenheit, Schulz erreicht Tiefstwert
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und dürfen dann bereits verwendet werden.
In der Liste der beliebten Politiker verzeichnen die
Regierungsmitglieder und insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel
Verluste. Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag
bis Dienstag dieser Woche ergeben. Finanzminister Wolfgang Schäuble
verliert im Vergleich zum Vormonat einen Punkt. 64 Prozent sind mit
seiner Arbeit zufrieden bzw. sehr zufrieden. Außenminister Sigmar
Gabriel erreicht 63 Prozent Zustimmung (-3 im Vergleich zum
Vormonat). Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert 10 Punkte und kommt
auf 59 Prozent Zustimmung. Innenminister Thomas de Maizière erreicht
50 Prozent Zustimmung (-3). Der bayerische Ministerpräsident und
CSU-Vorsitzende Horst Seehofer kommt auf 40 Prozent Zustimmung (-3).
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner erreicht 39 Prozent Zustimmung
(-6). Umweltministerin Barbara Hendricks kommt ebenfalls auf 39
Prozent Zustimmung (bisher keine Messung). Der SPD-Vorsitzende und
Kanzlerkandidat Martin Schulz verliert vier Punkte und erreicht mit
33 Prozent seinen niedrigsten Wert.
Die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung nimmt im
Vergleich zum Vormonat deutlich ab. 47 Prozent der Befragten sind mit
der Arbeit der Bundesregierung zufrieden bzw. sehr zufrieden. Das
sind 8 Punkte weniger im Vergleich zum Vormonat. 51 Prozent sind
weniger oder gar nicht zufrieden (+7) mit der Arbeit der
Bundesregierung. Damit sind seit März 2017 erstmals wieder mehr
Befragte mit der Regierung unzufrieden als zufrieden.
In der Sonntagsfrage bleibt die Union mit 39 Prozent stärkste Kraft
(+/-0 im Vergleich zum letzten DeutschlandTrend für die Tagesthemen
Anfang Juli). Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht 24
Prozent. Die Linken erreichen 9 Prozent (+/-0); die Grünen erreichen
8 Prozent (+/-0). Die FDP kommt auf 8 Prozent (-1) und die AfD
ebenfalls auf 8 Prozent (-1). Für die Sonntagsfrage im Auftrag der
ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap
von Montag bis Dienstag dieser Woche 1.505 Wahlberechtigte bundesweit
befragt.
Befragungsdaten
-Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
ab 18 Jahren
-Fallzahl: 1.005 Befragte, Sonntagsfrage: 1.505
-Erhebungszeitraum: 07.08. bis 08.08.2017,
Sonntagsfrage: 04.08. bis 08.08.
-Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
-Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
-Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert
von 50%
Die Fragen im Wortlaut:
Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag
Bundestagswahl wäre?
Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Bundesregierung?
Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von...
1. Bundeskanzlerin Angela Merkel
2. Finanzminister Wolfgang Schäuble
3. Innenminister Thomas de Maizière
4. dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer
5. Verkehrsminister Alexander Dobrindt
6. dem Außenminister Sigmar Gabriel
7. dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz
8. Umweltministerin Barbara Hendricks
9. der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt
10. der Linken-Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht
11. dem FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner
12. dem AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland
Foto unter ARD-Foto.de
Pressekontakt:
Kristina Bausch
WDR Presse und Information
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