Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Aggressivität im Straßenverkehr nimmt zu
Öfter mal die Perspektive wechseln
Matthias Bungeroth
ID: 1519854
diesmal sind nicht die Schadstoffemissionen gemeint, die aus den
Auspuffanlagen in die Luft abgegeben werden. Nein, immer häufiger
gibt es der Wahrnehmung vieler Verkehrsteilnehmer zufolge einen
regelrechten Kampf um den immer knapper werdenden Raum, auf dem wir
uns alle fortbewegen. Kraftfahrer, Radfahrer und auch Fußgänger
greifen zu immer rabiateren Methoden, um vorwärtszukommen. Das Gesetz
der Straße wird hier täglich neu definiert. Ein Trend, der vielen
Bürgern zu weit geht. In Berlin haben 16.000 Menschen bereits eine
Internetpetition gegen sogenannte Automachos unterzeichnet, die den
Radlern und Fußgängern ein Dorn im Auge sind. Der Berliner Senat
bringt ein Mobilitätsgesetz auf den Weg, das den Nah- und Radverkehr
stärken soll. Ganz sicher ist das Radwegenetz hierzulande bei weitem
nicht gut genug ausgebaut. Hier gibt es großen Nachholbedarf. Wir
brauchen auch intelligente, nachhaltige verkehrsplanerische Lösungen
mit dem Ziel, dass immer weniger Autos in unsere Innenstädte
einfahren. Dort gibt es nicht nur Gedränge auf den Straßen, sondern
auch kaum noch Parkplatzkapazitäten. Eine bessere Verknüpfung des
öffentlichen Nahverkehrs mit dem Individualverkehr ist also ebenso
angesagt wie zukunftstaugliche CarsharingSysteme die es erlauben,
Fahrzeuge besser auszulasten. Doch mit einem können wir alle sofort
anfangen - das würde viel bringen: Einfach öfter mal die Perspektive
wechseln und nicht mit der Kopf-Durch-die-Wand-Methode manövrieren.
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Datum: 11.08.2017 - 20:30 Uhr
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