Rheinische Post: Trump verharmlost Kommentar Von Frank Herrmann

Rheinische Post: Trump verharmlost

Kommentar Von Frank Herrmann

ID: 1519947
(ots) - Donald Trump hatte die Chance, Klartext zu
reden. Er hätte sagen müssen, was unbedingt gesagt werden musste:
Dass es weiße Überlegenheitsfanatiker waren, die den Streit um
Bürgerkriegsdenkmäler ausnutzten, um Gewalt zu provozieren. Dass es
sich bei dem tödlichen Anschlag im Zentrum von Charlottesville um die
Terrortat eines weißen Rassisten handelte. Stattdessen begnügte er
sich damit, "vielen Seiten" die Schuld in die Schuhe zu schieben. Er
laviert, verharmlost und vernebelt, mit derart trivialen Worten, dass
es eines amerikanischen Präsidenten nicht würdig ist. Es ginge zu
weit, ihn direkt verantwortlich zu machen für das blutige Chaos in
Charlottesville. Doch die Prediger des Hasses sehen in ihm einen
Präsidenten, der sie im Aufwind segeln lässt. Der Wahlkämpfer Trump
hat sich nie die Mühe gemacht, eindeutig auf Distanz zu den
Rechtsextremen zu gehen. Bis heute tut er sich schwer damit, sich von
ihnen abzugrenzen. Das aber wäre dringend geboten. Zum einen aus
moralischen Gründen. Zum anderen, um die Gräben in den USA nicht noch
weiter aufzureißen.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): Tragödie von Charlottesville
Komplize Trump
Dirk Hautkapp, Washington Rheinische Post: Merkels späte Wut

Kommentar Von Maximilian Plück
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.08.2017 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1519947
Anzahl Zeichen: 1391

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Trump verharmlost

Kommentar Von Frank Herrmann
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Merkels späte Wut Kommentar Von Maximilian Plück ...
Die Kanzlerin hat bei einer Wahlkampfveranstaltung ihre demonstrative Zurückhaltung aufgegeben und sich in die Abgas-Affäre eingeschaltet. Mit markanten Worten ging die CDU-Chefin mit den Autobossen ins Gericht. Für eine sonst nicht zu verbaler Kraftmeierei neigende Politikerin ein bemerkenswe

Rheinische Post: Chinesische Mauer Kommentar Von Horst Thoren ...
Beim Verkauf von Unternehmen geht es zu wie bei Ebay. In der Regel bekommt der Höchstbietende den Zuschlag. Und wie beim Online-Handel interessierte es bislang wenig, wer der Käufer ist. Hauptsache, die Kasse stimmt. Jetzt aber gibt es für den Verkauf von Unternehmen neue Regeln. Die Bundesregi

Neue Westfälische (Bielefeld): Wahlkampf und Mobilität Merkel muss liefern Carsten Heil ...
Die wichtigsten Themen gehören in den Wahlkampf: Rente, Gesundheit, Daseinsvorsorge, Bildung und Ausbildung. In diesem Jahr kommt die Mobilität hinzu. Das ist richtig. Für unsere gesamte Volkswirtschaft hat die Mobilität nicht hoch genug einzuschätzende Bedeutung. Sowohl bei der Produktion de

Neue Westfälische (Bielefeld): Tragödie von Charlottesville Komplize Trump Dirk Hautkapp, Washington ...
In Krisen-Situationen suchen Amerikaner traditionell Halt bei ihren Präsidenten. Bei Donald Trump greifen sie auch hier ins Leere. Sein hohl und verharmlosend wirkender Aufruf zur nationalen Einheit nach der Tragödie von Charlottesville hat auf besonders bedrückende Weise deutlich gemacht, wora


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z