„Die Bevölkerung besser vor Straftaten schützen und die Polizei entlasten“
SPD-Politikerinnen diskutieren Einsatz von Sicherheitskennzeichen in Deutschland
Dietmar Mönning, Deniz Kurku, Susanne Mittag, Kirsten Lühmann und Piet Tönjes. © Tönnjes E.A.S.T.(firmenpresse) - Delmenhorst, August 2017. „Im Zusammenhang mit Autos herrscht in Deutschland unglaublich viel Kriminalität”, erklärte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann, vergangenen Donnerstag während eines Besuchs bei Tönnjes E.A.S.T. in Delmenhorst. Die ehemalige Polizistin ist Bundestagsabgeordnete sowie Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin und hat sich mit ihren Parteikollegen Susanne Mittag, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Delmenhorst, Wesermarsch und Oldenburg-Land und dem Landtagskandidaten Deniz Kurku über das IDePLATE-System informiert. Bestehend aus den Kfz-Kennzeichen und einem Windschutzscheiben-Aufkleber, jeweils mit integriertem RFID-Chip, erfasst es effizient und sicher Fahrzeuge. „Diese Technik würde es der Polizei deutlich erleichtern in Gefahrenlagen Autos zu überprüfen”, meinte Lühmann. Auf den passiven Chips ist jeweils eine einmalige Nummer gespeichert, die autorisierte Kartenlesegeräte verschlüsselt aufnehmen. Fährt zum Beispiel ein LKW mit gestohlenem Kennzeichen vorbei, schlägt das System Alarm, weil eines der Elemente fehlt. „Rechtlich gesehen besteht dann ein Verdacht — den benötigen die Beamten und Beamtinnen für eine Überprüfung”, so die Politikerin. Die Zahlen unterstreichen den Handlungsbedarf: Laut der Allgemeinen-Rechtsschutz-Versicherungs-AG werden hierzulande täglich rund 400 Kennzeichen entwendet.
„Die Identifikationsnummer könnte nur vom Kraftfahrt-Bundesamt entschlüsselt und mit dessen Datenbank abgeglichen werden“, erläuterte Dietmar Mönning, Geschäftsführer von Tönnjes E.A.S.T. und ergänzte: „Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass sich jemand die Daten illegal beschafft, ist es unmöglich sie zu entschlüsseln.“ Die bisherige Methode der Fahrzeugerfassung sei extrem fehleranfällig, weil diese bis heute lediglich über optische Merkmale erfolgt. „Bei schlechtem Wetter und eingeschränkter Sicht erkennen Blitzer gerade einmal die Hälfte der Nummernschilder. Dabei entgehen dem Staat wichtige Einnahmen und viele Raser kommen ungestraft davon“, meint Mönning. Außerdem sei es einfach, die Kennzeichen zu manipulieren, beispielsweise mit schwarzem Klebeband. Anders wäre es mit dem IDePLATE: Ein Test in Kooperation mit dem niederländischen Verteidigungsministerium hat ergeben, dass auf diese Weise 100 Prozent der Pkw erfasst werden – unabhängig von Witterung oder Schmutz. „Wir würden mit diesem System die Bevölkerung besser vor Straftaten schützen und die Polizei entlasten“, sagte Kirsten Lühmann. Doch das sei nur möglich, wenn die Regierung sich für eine derartige Neuerung aufgeschlossen zeigt. „In diesem Fall muss das Bundesministerium für Verkehr handeln“, fügte Susanne Mittag hinzu. Die beiden Politikerinnen wollen sich in Berlin für das Sicherheitskennzeichen einsetzen, um einen weiteren Beitrag zur Kriminalitätsbekämpfung zu unterstützen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Als führender Anbieter von Sicherheits-Kennzeichen für Fahrzeuge bietet Tönnjes E.A.S.T. seinen Kunden Fahrzeugidentifikationslösungen für verschiedenste Anforderungen. Die Produkte werden eingesetzt, um vor Manipulation, Betrug und Diebstahl zu schützen. Ausgestattet mit neuesten Technologien entwickelt das Unternehmen modulare Systeme und individuelle Komplettlösungen, die spezifische Vorgaben in den Feldern Sicherheit, Organisation und Logistik erfüllen.
Thorsten Preis
DENKBAR – PR & Marketing GmbH
Güntherstraße 13/15
28199 Bremen
Tel.: +49 (0) 421-699 255-10
toennjes(at)denkbar-pr.de
Annemarie Neumair
J.H. TÖNNJES E.A.S.T. GmbH & Co. KG
Syker Str. 201
27751 Delmenhorst
Tel.: +49 (0) 4221-795-315
a.neumair(at)toennjes.com .
Datum: 14.08.2017 - 15:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1520206
Anzahl Zeichen: 3014
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Thorsten Preis
Stadt:
Delmenhorst
Telefon: 0421 / 699 255 10
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 544 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"„Die Bevölkerung besser vor Straftaten schützen und die Polizei entlasten“"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
J.H. Tönnjes E.A.S.T. GmbH & Co. KG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Delmenhorst, März 2018. Damit die Luft sauberer wird, können Städte künftig Fahrverbote für Dieselautos verhängen. So lautete vergangene Woche die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Unklar ist allerdings, wie entsprechende behördliche Anordnungen umgesetzt werden sollen. M
Digitalisierung am Fahrzeug: Deutsche RFID-Kennzeichen weltweit gefragt ...
Amsterdam, Februar 2018. Das deutsche Unternehmen Tönnjes E.A.S.T. präsentiert vom 20. bis 23. März auf der Messe Intertraffic in Amsterdam seine neuesten Produkte zur elektronischen Fahrzeugerkennung (EVI). Dazu gehören das RFID-Kennzeichen IDePLATE, der RFID-Windschutzscheiben-Aufkleber IDeSTI
5,5 Millionen Kennzeichen und RFID-Label für die Philippinen ...
Delmenhorst/Manila, Januar 2018. Das philippinische „Land Transportation Office“ (LTO), eine Abteilung des staatlichen Verkehrsministeriums, hat das Delmenhorster Unternehmen Tönnjes E.A.S.T. mit der Lieferung von zunächst 3,25 Millionen Kennzeichen für Autos und Motorräder beauftragt. Alle
Weitere Mitteilungen von J.H. Tönnjes E.A.S.T. GmbH & Co. KG
Liberal Konservative Reformer LKR in Niedersachsen ...
Am 15. Oktober 2017 sind Landtagswahlen in Niedersachsen. Oft hört man die Meinung: "Partei XY vertritt ja meine Ansichten eigentlich am Besten - aber die scheitern ja sowieso an der 5%-Hürde und dann ist meine Stimme verschwendet." Ich möchte hier mal eine Lanze dafür brechen, seine
Breite Zustimmung für Erneuerbare Energien bei Anhängern aller Parteien ...
Trotz kontroverser Diskussion um die Energiepolitik in Deutschland ist die Akzeptanz für Erneuerbare Energien seit Jahren ungebrochen. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche, repräsentative Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. 95 Prozent der 1.016 Befragten halten den verstä
Strohmann-Geschäftsführer macht sich bei Pflichtverletzungen haftbar ...
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das gilt auch für Geschäftsführer, die nur als Strohmann dienen. Sie stehen bei Pflichtverletzungen in der Haftung, bekräftigte das Oberlandesgericht Celle. Mit Urteil vom 10. Mai 2017 entschied das OLG Celle, dass ein Geschäftsführer, der nur als Str
Saarbrücker Zeitung: Bartsch kritisiert Sympathie-Bekundungen für Maduro in der Linkspartei ...
Der Spitzenkandidat und Fraktionschef der Linkspartei, Dietmar Bartsch, hat Sympathie-Bekundungen aus den eigenen Reihen für Venezuelas umstrittenen Präsidenten Maduro eine klare Absage erteilt. "Was dort in den letzten Monaten abgelaufen ist, hat mit demokratisch-sozialistischer Politik




