Rheinische Post: Kauder lehnt "Schnellschuss" bei Verbraucher-Sammelklage ab
ID: 1521171
Vorstoß der Grünen zurückgewiesen, eine Sammelklage-Möglichkeit für
geschädigte Verbraucher im Dieselskandal noch in der laufenden
Legislaturperiode einzuführen. "Eine solche grundlegende Änderung im
Zivilprozessrecht kann nicht einfach übers Knie gebrochen werden",
heißt es in einem Brief Kauders an die Fraktionsspitzen der Grünen.
Er liegt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe) vor. Die Sammelklage bedürfe einer "gründlichen
fachlichen Prüfung und einer angemessenen parlamentarischen
Beratung", so Kauder. "Für einen Schnellschuss, wie von Ihnen
vorgeschlagen, eignet sich dieses Vorhaben nicht", schreibt Kauder.
Vor dem Hintergrund des Dieselskandals hatten Bundeskanzlerin Angela
Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer ihre ablehnende Haltung
gegenüber der Sammelklage aufgegeben. Die Union will sie aber erst in
der nächsten Legislaturperiode einführen. Die Grünen fordern, diesen
Schritt schon jetzt zu gehen, da sich ja nun alle Fraktionen einig
seien. "Bis Ende des Jahres droht der Ablauf von Verjährungsfristen",
sagte Grünen-Fraktionschefin Kathrin Göring-Eckardt. "Darum wird es
zum Verrat an den Verbrauchern, wenn die Union beim Thema
Gruppenklage weiter auf Zeit spielt", sagte Göring-Eckardt der
Zeitung. "Angela Merkel wirft wieder einmal Nebelkerzen, in dem sie
vage Signale in unsere Richtung setzt", sagte Göring-Eckardt.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.08.2017 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1521171
Anzahl Zeichen: 1831
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 317 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kauder lehnt "Schnellschuss" bei Verbraucher-Sammelklage ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: CDU, Grüne und FDP wollen nach der Bundestagswahl mit Sondierungen nicht warten ...
CDU, Grüne und FDP haben die Strategie von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann zurückgewiesen, mit den Sondierungen nach der Bundestagswahl zunächst auf den Ausgang der Niedersachsen-Wahl zu warten. "Auch diese Ankündigung der SPD zeigt einmal mehr das Motto der Sozialdemokraten: Erst ko
Rheinische Post: Rosneft-Pläne von Schröder: Union attackiert SPD ...
Die Union hat Äußerungen von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zur geplanten Berufung von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in den Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft scharf kritisiert. Schulz hatte Schröders Engagement als dessen "Privatsache" bezeichnet, die mit
Rheinische Post: Monopolkommission kritisiert Air-Berlin-Übernahmepläne von Lufthansa ...
Die Pläne von Lufthansa, weite Teile des insolventen Konkurrenten Air Berlin zu übernehmen, stoßen bei führenden Wettbewerbsexperten auf Kritik. "Air Berlin und Lufthansa sind auf vielen Flugstrecken direkte Konkurrenten", sagte Achim Wambach, Chef der Monopolkommission, der in Dü
Stuttgarter Nachrichten: zu Air Berlin und Ryanair ...
Niemand muss Ryanair mögen - doch schon die Tatsache, dass es dieses Unternehmen gibt, macht das Fliegen für alle erschwinglicher. Die günstige Unfallbilanz deutet zudem darauf hin, dass niedrige Preise und Sicherheit kein Widerspruch sein müssen. Die Pleite von Air Berlin könnte den Staat




