Frankfurter Rundschau: Flucht vor der Realität
ID: 1524501
Flüchtlingspolitik, sagte die Kanzlerin am Dienstag, sei "davon
geleitet, dass wir uns eben nicht einfach abschotten und einfach so
weiter machen können". Und: Die Europäer könnten nur dann in
Wohlstand und Sicherheit leben, "wenn wir über den Tellerrand schauen
und uns mit unserer Nachbarschaft und mit ihrer wirtschaftlichen
Entwicklung befassen". In gewissem Sinne handelt es sich bei diesen
Bekenntnissen um Fake News. Denn den Taten Deutschlands und der EU
halten die Worte allenfalls in Spurenelementen stand. In Wahrheit ist
das Abschotten mehr denn je das Hauptziel des Handelns. Und über den
Tellerrand schaut die Politik allenfalls, um darauf zu achten, dass
möglichst wenige Menschen ihn von außen überwinden. Das Schlimmste
aber ist: Die Frage, wie sich die Bekämpfung von Fluchtursachen mit
einer großzügigen Auslegung des humanitären Asylrechts verbinden
ließe, findet in der politischen Diskussion schon gar nicht mehr
statt.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.08.2017 - 16:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1524501
Anzahl Zeichen: 1319
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 490 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Flucht vor der Realität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fünf Jahre nach der Flut zeigt der Wiederaufbau des Ahrtals, wie teuer die Klimakatastrophe uns zu stehen kommt. Mit den Milliarden für den Neubau von Straßen, Brücken, Schienen und Gebäuden ist es längst nicht getan. Nötig sind weitere Milliarden für die Vorsorge. Es wäre richtig, wenigste
Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i
Frankfurter Rundschau zur Reform des Sexualstrafrechts ...
Deutschland folgt mit einer Reform des Sexualstrafrechts einem Weg, den das EU-Parlament im April vorgezeichnet hat, und den in der Europäischen Union 15 Mitgliedsstaaten bereits gegangen sind. Sie haben das Konsensprinzip in ihrem nationalen Recht verankert. Dieses Umdenken ist auch im EU-Parlamen
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Interkulturell fit - gute Umgangsformen für die Security ...
Mit Stil deeskalieren Security-Mitarbeiter haben in Bezug auf Umgangsformen nicht den besten Ruf. "Und das wollen wir ändern", meint Hanna Heimkes von der Unternehmensberatung ITO. Gerade bei Sicherheitsfirmen wird zu wenig in die Weiterbildung investiert, obwohl die Mitarbeitenden von
Straubinger Tagblatt: Die ewige Merkel ...
Angela Merkel hat mit ihrer Art die politische Kultur in diesem Land verändert. Man kann Wahlen gewinnen, ohne dass man die Konfrontation sucht oder gar mit persönlichen Diffamierungen um Aufmerksamkeit buhlt. Merkels Masche dagegen ist ebenso banal wie erfolgreich: Sie macht ihr Ding, notfall
Straubinger Tagblatt: Nordkorea - Moskau in der Pflicht ...
Russland könnte die Gelegenheit nutzen, Verantwortung zu übernehmen, endlich einmal positiv zu wirken und die wichtigsten Akteure mit Nordkorea an einen Tisch zu holen. Das würde die Position Moskaus etwa in der Debatte über die Sanktionen des Westens stärken. Bislang ist Putin nicht dazu be
Sturmschäden in Ostbayerns Wäldern - Aiwanger/FREIE WÄHLER: Steuererleichterungen alleine reichen nicht ...
Die bayerischen FREIEN WÄHLER zeigen sich mit den bisher gemachten Versprechungen von Ministerpräsident Seehofer zur Bewältigung der Wald-Sturmschäden in den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau nicht zufrieden. Fraktionschef Hubert Aiwanger fordert von der bayerischen Staatsregierung, de




