Kanzlerduell ohne Gesundheitspolitik - FreieÄrzteschaft bringt wichtige Fragen in die Wartezimmer
ID: 1526271
(CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntag schenkte der
Gesundheitspolitik nicht eine Minute Sendezeit. "Offenbar gehört die
Gesundheit der Bürger nicht zu den Themen, mit denen die Kanzlerin
und ihr Herausforderer in den Ring steigen wollten", stellt die Freie
Ärzteschaft (FÄ) fest. Angesichts von regional wachsendem Ärztemangel
und zunehmender Massenabfertigung der Patienten in den Praxen und
Kliniken sei nicht nachvollziehbar, dass der Gesundheitspolitik so
wenig Aufmerksamkeit gewidmet werde.
In ihrer Wartezimmerkampagne ermutigt die Freie Ärzteschaft daher
die Bürger, Politiker mit drängenden Fragen in der Gesundheitspolitik
zu konfrontieren, beispielsweise: Warum ist die Rendite von IT- und
Medizinkonzernen wichtiger als die Existenz einer wohnortnahen guten
Haus- oder Facharztpraxis? Warum müssen sich die Ärzte mit immer mehr
Bürokratie beschäftigen? Und warum müssen die Krankenkassen weiter
viel Geld in das Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" stecken,
obwohl es weder funktioniert noch den Patienten nützt? "Was unsere
Spitzenpolitiker eher nur am Rande beschäftigt, ist für Patienten und
Ärzte aber ein großes Thema", sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich
am Dienstag in Essen. "Die Bürger spüren, dass im Gesundheitswesen
etwas schiefläuft, sie machen sich Sorgen um ihre gute medizinische
Behandlung. Das erleben wir täglich in unseren Praxen."
Die Freie Ärzteschaft stellt zudem eine wichtige Forderung: mehr
Zeit. "Wir brauchen mehr Zeit für Gespräche und Untersuchungen, und
zwar für jeden einzelnen Patienten", betont Dietrich. "Eine gute
Arzt-Patienten-Kommunikation ist eine wichtige Voraussetzung, um zur
richtigen Diagnose zu gelangen - und damit sich der Patient
verstanden fühlt. Und dafür brauchen wir Zeit, die auch bezahlt
werden muss." Damit spricht die FÄ vielen Ärzten aus der Seele, die
ihre Patienten so behandeln wollen, wie diese es brauchen.Tausende
von Arztpraxen unterstützen daher die Kampagne der Freien Ärzteschaft
in ihren Wartezimmern.
Download des Informationspapiers unter:
www.freie-aerzteschaft.de/bundestagswahl-2017
Über die Freie Ärzteschaft e.V.
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den
Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und
zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene
Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des
Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der
FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im
Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.
Pressekontakt:
Tel.: 0201 68586090, E-Mail: presse@freie-aerzteschaft.de
V .i. S. d. P.: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V.,
Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen, Tel.: 0201 68586090,
E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de, www.freie-aerzteschaft.de
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Datum: 05.09.2017 - 09:00 Uhr
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