neues deutschland: Finanzexpertin Tober: EZB-Rat wird vermutlich keineÄnderung der Geldpolitik beschließen
ID: 1527094
Konjunkturforschung (IMK) geht davon aus, dass der Rat der
Europäischen Zentralbank (EZB) auf seiner morgigen Sitzung keine
Veränderungen in der Geldpolitik beschließen wird. EZB-Chef Mario
Draghi werde "auch diesmal wiederholen, was er schon seit längerem
sagt: nämlich dass die Lohnentwicklung zu schwach ist", sagt Silke
Tober, Expertin für Geldpolitik an dem gewerkschaftsnahen Institut,
gegenüber der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Donnerstagausgabe).
Damit die Kerninflationsrate im Euroraum auf die Zielmarke von knapp
unter zwei Prozent steige, müssten die Löhne etwa doppelt so schnell
wie derzeit steigen. Allerdings wächst die Wirtschaft in der
Währungsunion und auch die Kerninflationsrate zog zuletzt wieder auf
immerhin 1,2 Prozent an. »Wenn sich die Wirtschaft so weiter
entwickelt, dann werden auch die Löhne wieder steigen«, erklärt
Tober. Bis sich die Geldpolitik aber wieder normalisiert, werde es
nach ihrer Einschätzung aber noch lange dauern. Zwar werde die EZB
ihre Anleihenkäufe vermutlich relativ bald beenden, aber der
Leitzinssatz werde noch lange sehr niedrig bleiben.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.09.2017 - 14:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1527094
Anzahl Zeichen: 1474
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 276 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Finanzexpertin Tober: EZB-Rat wird vermutlich keineÄnderung der Geldpolitik beschließen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Mayer: Flüchtlingskrise gemeinsam europäisch lösen ...
Nach EuGH-Urteil sollten osteuropäische Staaten nun Solidarität zeigen Der Europäische Gerichtshof hat am heutigen Mittwoch eine Klage Ungarns und der Slowakei gegen die Umverteilung von Asylsuchenden aus Griechenland und Italien in die EU abgewiesen. Dazu erklärt der innenpolitische Sprec
phoenix Runde: Nordkoreakrise - Wer kann Kim Jong Un stoppen? - Mittwoch, 06. September 2017, 22.15 Uhr ...
Kim Jong Un provoziert weiter. Nach dem Zünden der Wasserstoffbombe droht der Diktator mit weiteren Raketentests. Die USA fordern schärfere Sanktionen und schließen auch den Einsatz von Atomwaffen nicht aus. Der russische Präsident Putin warnt vor einer "militärischen Hysterie" un
Rheinische Post: Kommentar / Trump braucht Erfolg = Von Frank Herrmann ...
Die Entscheidung Donald Trumps widerspricht jeder Vernunft. Die "Dreamer" dafür zu bestrafen, dass sie im Schlepptau ihrer Eltern ohne Visum oder Greencard ins Land kamen, dient nur einem Ziel: Trump will dem Kern seiner Anhänger einen Erfolg präsentieren. Seine Adressaten sind jene
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Nordkorea, Autorin: Marianne Sperb ...
Kim Jong Un spielt ein gefährliches Spiel - und die Welt spielt mit. Nordkoreas Machthaber hört nicht auf, zu provozieren - und der Westen reagiert wie auf Knopfdruck. Kein anderer Konflikt weltweit brodelt derzeit so bedrohlich. Die US-Reaktionen weisen den Weg zu einer Eskalation. "Kim J




