Dietmar Bartsch: "Entweder sind die unfähig, oder da stecken Leute mit unter der Decke"
ID: 1528689
Wahl des nächsten deutschen Bundestags, hat der Regierung im
Zusammenhang mit der Dieselkrise schwere Vorwürfe gemacht. Dass
Bundesverkehrs- und Bundeswirtschaftsministerium wie auch
nachgeordnete Behörden nichts von den Mauscheleien gewusst hätten,
sei nicht nachvollziehbar. "Entweder sind die unfähig, oder da
stecken Leute mit unter der Decke", verdeutlichte Bartsch im
Fernsehsender phoenix (Montag 11. September). Seine Partei fordere,
dass die Verantwortlichen für die Betrügereien zum Schaden vieler
Bürger endlich auch zur Rechenschaft gezogen würden. In diesem
Zusammenhang machte Bartsch auch Regierungschefin Angela Merkel
Vorhaltungen. "Es ist sandalös, dass die Kanzlerin mit den
Verursachern redet, nicht aber mit den Betroffenen." Der
Linken-Spitzenkandidat kündigte an, die Dinge im nächsten Bundestag
wieder ansprechen zu wollen. "Das ist noch lange nicht zu Ende, das
lassen wir denen nicht durchgehen."
Als unglaubwürdig brandmarkte Bartsch die Flüchtlingspolitik der
Bundesregierung, wenn gleichzeitig die Zahl der Waffenexporte immer
mehr zunehme. "Deutschland schafft Fluchtursachen durch
Waffenexporte", war Bartsch überzeugt. Die Bekundung, Fluchtursachen
bekämpfen zu wollen, dürfe nicht zu einer leeren Floskel werden.
Für inkonsequent hielt der Linken-Politiker die deutsche
Türkei-Politik. Aufgrund der Flüchtlings-Vereinbarungen hätten sich
Deutschland und Europa erpressbar gemacht. "Man darf aber niemals die
Menschenrechte auf den Verhandlungstisch legen." Gegenüber dem
türkischen Präsidenten Erdogan gebe die deutsche Regierung jetzt vor,
eine härtere Linie zu verfolgen, lasse aber keine Taten folgen. Sehr
schnell könne die deutsche Regierung beschließen, keine
Hermes-Bürgschaften mehr zu geben oder alle Soldaten abzuziehen. "Und
Deutschland exportiert weiter Waffen in die Türkei, warum läuft das
so", merkte Bartsch kritisch an.
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.09.2017 - 18:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1528689
Anzahl Zeichen: 2441
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 300 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Dietmar Bartsch: "Entweder sind die unfähig, oder da stecken Leute mit unter der Decke""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag der Liberalen eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern. Mit ihrem Ergebnis von 40 Prozent sei sie zufrieden, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Weil diese 40 Prozent sind wi
Wolfgang Kubicki (FDP) -"Es wird keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben." ...
Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin hat sich der neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Kubicki zur Diskussion um die Brandmauer zur AfD geäußert. Im phoenix-Interview sagte er: "Wir sollten nicht so viel über die AfD reden, weil wir es denen erlauben, nicht in der Sache gestellt zu werden, s
Konstantin Kuhle (FDP): FDP dürfe nicht "zum Steigbügelhalter irgendwelcher AfD-Regierungsbeteiligungen" werden ...
Konstantin Kuhle (FDP) kritisiert Annäherungsversuche seiner Partei zur AfD. Der frühere Bundestagsabgeordnete der Liberalen sagte beim Bundesparteitag der FDP in Berlin gegenüber dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe mich in den letzten Tagen schon so ein bisschen darüber gewundert, wenn da
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
"ZDF-Morgenmagazin" mit "Moma-Arena" zur Bundestagswahl: Mitri Sirin und Dunja Hayali treffen Politiker und Analysten (FOTO) ...
Endspurt im Bundestagswahlkampf - auch im "ZDF-Morgenmagazin": Am Mittwoch, 13., und Freitag, 15. September 2017, zieht das "Moma" von 8.00 bis 9.00 Uhr in die "Klartext"-Kulisse des Vorabends und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Aussagen der Kanzlerkan
Grüne Spitzenkandidatin Göring-Eckardt ist überzeugt, dass AfD andere Parteien bei der Flüchtlingspolitik "vor sich hertreibt" ...
Die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat anderen Parteien vorgeworfen, gerade bei der Flüchtlingspolitik der Argumentation der AfD zu folgen. "Ich glaube, wir erleben, dass sie andere Parteien vor sich hertreibt. Für uns bestreite ich das, denn wir leb
neues deutschland:Österreichischer Filmemacher Moser: Massenüberwachung in Anti-Terror-Arbeit weitgehend wirkungslos ...
Der Filmemacher Friedrich Moser kritisiert die Nutzung von Massenüberwachung in der derzeitigen Anti-Terror-Arbeit der Sicherheitsbehörden als weitgehend wirkungslos. Alle Attentäter der letzten Jahre hätten "digitale Fußabdrücke" in sozialen Netzwerken hinterlassen, sagt der Dok
Baustelle Südwest - Was sich nach der Wahl ändern muss / Eine Wahlagenda aus Sicht der Wählerinnen und Wähler zur Bundestagswahl / Mittwoch, 20. September, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen (FOTO) ...
Vor der Bundestagswahl sind die Reporter des SWR Fernsehens den politischen Zukunftsthemen im Südwesten auf der Spur. Sie wollen herausfinden: Wie wird sich unser Leben in den kommenden Jahren ändern? Wie sind wir auf diese Veränderungen vorbereitet? Und wo ist die Politik jetzt gefordert




