MEDIEN360G vom MDR fragt: Social Bots - tatsächliche Bedrohung oder Hype?
ID: 1529582
Netzwerken, als Verbreiter von Fake News, als Generatoren für Wellen
medialer Erregung - darüber kann man überall lesen und hören. Doch
was ist wirklich dran? Was lässt sich wissenschaftlich nachweisen?
MEDIEN360G - das MDR-Onlineportal zur Medienkompetenz - hat ein
Forschungsprojekt zum Thema Bots auf Twitter in Auftrag gegeben. Die
Ergebnisse gibt es ab Mittwoch, 13. September, ab 20.00 Uhr unter
www.mdr.de/medien360g.
Für den Mitteldeutschen Rundfunk führten Prof. Simon Hegelich,
Inhaber der deutschlandweit einzigen Professur für Political Data
Science (TU München), und sein Team eine Querschnittsanalyse des
politischen Diskurses durch. Basierend auf Listen von relevanten
politischen Akteuren und Journalisten in Deutschland sowie mehreren
100 Schlagworten wurden Twitter-Daten gesammelt und datenforensisch
ausgewertet. Dazu wurden an der Professur rund 160 Millionen
Twitter-Meldungen untersucht, die in das beschriebene Raster fallen.
Dieses Volumen ist im Wahlkampf erheblich angestiegen. Zur
Bearbeitung wurden die Tweets inklusive Metadaten gespeichert und
weiter sortiert, beispielsweise nach verwendeten Hashtags, Sprache
etc.
Nach eigener Auskunft kann Prof. Simon Hegelich mit 90 bis
95-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Bot identifizieren. Er
erklärt, wie Bot-Forschung funktioniert, welche politischen
Strömungen eher "bot-lastig" sind und wie Parteien zu Bots als
Follower stehen. Am Hashtag #Merkel zeigt Hegelich des Weiteren, wie
sich die Bot-Aktivitäten entwickelt haben, wo besondere Peaks sind
und vieles mehr.
Journalisten vom NDR-Medienmagazin "ZAPP" haben zudem bei Twitter
nachgefragt, wie das Unternehmen selbst mit dem Phänomen Bots umgeht
und eine bemerkenswerte Antwort bekommen ...
Ab Mittwoch, 13. September 2017, ab 20.00 Uhr unter
www.mdr.de/medien360g, auf Facebook unter www.facebook.com/medien360g
sowie
am Mittwoch, 13. September 2017, 23.20 Uhr bei ZAPP (NDR) und
unter www.ndr.de/zapp.
Pressekontakt:
MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Katrin Stolle,
Tel.: (0341) 3 00 64 53, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse
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Datum: 13.09.2017 - 15:10 Uhr
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