Westfalenpost: Martin Korte zur Dauer der Legislaturperiode
ID: 1530174
gibt Politikern und Parteien seine Stimme, weil er glaubt, dass sie
Probleme besser lösen als andere. Es geht um Vertrauen auf Zeit -
nach vier Jahren können sich die Wähler im Bund neu entscheiden. Erst
nach fünf Jahren wieder die Stimme abgeben zu können, bedeutet: mehr
Vertrauen investieren. Die Frage, ob unseren Politikern diese Art der
Wertschätzung in den aktuell extrem turbulenten Zeiten zusteht, muss
erlaubt sein. Zweifellos: Vier Jahre sind nicht viel Zeit für
konstruktives Handeln. Nach der Wahl braucht die Politik ein paar
Monate, um sich neu zu organisieren. Vor der nächsten Wahl lähmt sie
ihre Entscheidungsgewalt monatelang durch den Kampf um die Stimmen.
Unter dem Strich bleiben keine drei Jahre, um das Land nach vorne zu
bringen. Das aber ist nicht Schuld der Bürger. Den Menschen
demokratische Rechte zu beschneiden, ohne ihnen andere Möglichkeiten
der Mitbestimmung zu geben, schadet der Demokratie. Was wir also
brauchen, sind mehr plebiszitäre Elemente und niedrigere Hürden für
Volksentscheide. Vor zwei Jahren, als zuletzt über die Ausdehnung der
Legislaturperiode diskutiert wurde, haben SPD und Grüne diesen
Standpunkt noch vehement vertreten. Momentan sind sie wohl
beschäftigt - mit dem Wahlkampf.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.09.2017 - 21:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1530174
Anzahl Zeichen: 1624
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 464 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Martin Korte zur Dauer der Legislaturperiode"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Allg. Zeitung Mainz: Sinnvoll / Kommentar zu einer längeren Legislaturperiode / Von Christian Matz ...
Bei Vorschlägen zu Veränderungen am Wahlmodus muss man genau hinschauen, da das Problem oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Dies gilt etwa für die Forderung, den Termin für Landtagswahlen zusammenzulegen - negative Konsequenz: Dies wäre eine Art zweite Bundestagswahl (die freilich
Schwäbische Zeitung: Der Jemen liegt jenseits der Aufmerksamkeit - ein Kommentar zur Situation im Jemen ...
Die Lage im Jemen ist verheerend, die Vereinten Nationen schlagen Alarm - und die Welt hört weg. Nach UN-Berechnungen sind 2,3 Milliarden Euro für den Kampf gegen Hunger und Cholera nötig - doch nicht einmal die Hälfte des Geldes ist zusammengekommen. Tatsächlich wäre zunächst die Hilfe d
Schwäbische Zeitung: Verlängern und verkleinern - ein Kommentar zur möglichen Verlängerung der Legislaturperiode ...
Was, künftig fünf Jahre Legislaturperiode? Und CDU/CSU, SPD, Linke und Grüne sind sich ganz flink einig? Da liegt für manche der Verdacht nahe, dass die Politik sich nur ihre Pfründe sichern will. Doch so einfach ist es nicht. Die Gesetzgebung, siehe Eurokrise, Länderfinanzausgleich oder R
Rheinische Post: SPD im falschen Trend Kommentar Von Gregor Mayntz ...
Wenn die Demoskopen mit ihrem jüngsten Deutschlandtrend recht behielten, würde Martin Schulz mit seiner SPD einem Debakel entgegentaumeln. Es rächt sich in der Schlussphase des Wahlkampfes, dass er mit dem Flüchtlingsthema die AfD stark machte, ohne damit gewinnen zu können, und dass er beh




