Rheinische Post: Kommentar: Macrons Grenzen
ID: 1534231
Teile seines ambitionierten Zukunftsplans für Europa sind zu
begrüßen, etwa die Einführung eines Mindest-Firmensteuersatzes, ein
gemeinsames Verteidigungsbudget, gemeinsame Anstrengungen bei
Digitalisierung und Energiewende, die Wiederbelebung des
EU-Klimaschutzes. Doch Macron will eben auch die Schuldenhaftung an
vielen Stellen vergemeinschaften. Hier kann und darf Deutschland
nicht mitgehen. Denn es soll für Dinge in Haftung gehen, für die es
gleichzeitig die eigene Entscheidungsbefugnis an die Mehrheit der
Gemeinschaft verlöre. Dies wäre der Fall bei einer gemeinsamen
Arbeitslosenversicherung oder einer gemeinsamen
Banken-Einlagensicherung. Beides wird zu Recht von Schäuble und
anderen abgelehnt. Auch ein Eurozonen-Budget für Investitionen, das
Macron aus harmonisierten Unternehmensteuern speisen will, kann
Deutschland deshalb nicht unterstützen. Das Gros der Steuern käme
schließlich aus der größten Volkswirtschaft. Verteilen würden das
Geld dann aber vor allem andere. Das geht so nicht.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.09.2017 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1534231
Anzahl Zeichen: 1408
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 381 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Macrons Grenzen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu US-Wahlkampf/Russland ...
Bühne für Putins Trolle von Thomas Spang, MZ Facebook macht es sich zu einfach, in der Russland-Affäre seine Hände in Unschuld zu waschen. Mit über zwei Milliarden Nutzern trägt das größte soziale Netzwerk der Welt Verantwortung dafür, wem es seine Plattform zur Verfügung stellt
Rheinische Post: Kommentar: Völlig verzockt ...
Frauke Petry und Marcus Pretzell hatten sich politisch gefunden, bevor sie ein Paar wurden. Die Bundesvorsitzende und der Landeschef - beide überehrgeizig und machtorientiert. Beide haben es übertrieben, ob nun inhaltlich oder zwischenmenschlich macht letztlich keinen Unterschied. Im Übrigen v
Rheinische Post: Kommentar: Jamaika als Chance ...
Für manchen Bürger mag die Aussicht auf Schwarz-Gelb-Grün befremdlich sein, für die Wirtschaft ist sie es nicht. Die Grünen sind kein Bürgerschreck mehr, zumal die FDP schon dafür sorgen wird, dass die Öko-Partei allzu radikale Pläne begraben muss. In manchen Bereichen kann Jamaika soga
Mitteldeutsche Zeitung: zumÖlpreis ...
Die Weltwirtschaft hat sich erholt, die Öl-Nachfrage zieht an, zahlreiche Konflikte lassen die geopolitischen Risiken steigen. In dieser schwierigen Mischung melden sich auch die Spekulanten zurück, die den Markt in der Hoffnung auf schnelles Geld anheizen. Doch eines ist anders: Im Gegensatz z




