Rheinische Post: DIHK-Chef fordert von Jamaika-Parteien "Koalitionsvertrag für Investitionen"
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in einer möglichen Jamaika-Koalition einen "Koalitionsvertrag für
Investitionen" gefordert. "Der nächste Koalitionsvertrag muss ein
Koalitionsvertrag für Investitionen werden", sagte Schweitzer der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Ich
wünsche mir, dass sich die Parteien möglichst schnell den Sachthemen
zuwenden und vor allem zunächst eine gemeinsame Grundausrichtung
vereinbaren", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages. "Wir müssen in kluge Köpfe, moderne Infrastruktur
und Freiräume für Unternehmen investieren", forderte Schweitzer. "Auf
wichtigen wirtschaftspolitischen Zukunftsfeldern registrieren die
Unternehmen zuletzt mehr Stillstand als Aufbruch", sagte Schweitzer.
Der Zeitverlust durch die Niedersachsen-Wahl dürfe aber nicht dazu
führen, dass der Koalitionsvertrag unter größerem Zeitdruck
verhandelt werde, mahnte er vor dem wichtigen Treffen der
Unionsparteien an diesem Sonntag. "In diesen schwierigen Zeiten
brauchen wir eine stabile Regierung. Aus Sicht der Wirtschaft geht
bei den nun anstehenden Weichenstellungen Gründlichkeit vor
Schnelligkeit", sagte der DIHK-Chef.
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Datum: 07.10.2017 - 00:00 Uhr
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