Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Katalonien
ID: 1539517
um Katalonien:
Ein Hauch von Vernunft weht durch Spanien. Sowohl in Madrid als
auch in Barcelona haben sich die führenden Politiker für den Moment
auf das wichtigste Kapital besonnen, das sie noch haben: Zeit. Jetzt
fragt sich, ob beide Seiten die Zeit zu nutzen wissen. Das würde
zunächst bedeuten, von der kindischen Sichtweise herunterzukommen,
dass Gut und Böse klar zu unterscheiden seien. Von Barcelona aus wäre
anzuerkennen, dass eine reformierte Form der Autonomie innerhalb
Spaniens dem Volkswillen am ehesten entspräche. Madrid aber müsste
verstehen, dass die Motive vieler Katalanen nicht einfach
nationalistisch sind, sondern mit realen historischen, politischen
und sozialen Demütigungen zusammenhängen. Eine Menge Zeit wäre dafür
nötig. Und erst recht etwas anderes, das schon fast verloren schien:
politische Vernunft. Nicht nur ein Hauch.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.10.2017 - 17:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1539517
Anzahl Zeichen: 1231
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Katalonien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fünf Jahre nach der Flut zeigt der Wiederaufbau des Ahrtals, wie teuer die Klimakatastrophe uns zu stehen kommt. Mit den Milliarden für den Neubau von Straßen, Brücken, Schienen und Gebäuden ist es längst nicht getan. Nötig sind weitere Milliarden für die Vorsorge. Es wäre richtig, wenigste
Frankfurter Rundschau zur ausgesetzten Diätenerhöhung ...
Fakt ist, dass die Bundestagsabgeordneten nicht schlecht verdienen. Aber, und hier kommt eine unpopuläre Meinung: Die deutschen Bundestagsabgeordneten sind nicht überbezahlt. Man sieht das an der Zusammensetzung des Bundestags. Es gibt so gut wie keine Abgeordneten, die zuvor Führungspositionen i
Frankfurter Rundschau zur Reform des Sexualstrafrechts ...
Deutschland folgt mit einer Reform des Sexualstrafrechts einem Weg, den das EU-Parlament im April vorgezeichnet hat, und den in der Europäischen Union 15 Mitgliedsstaaten bereits gegangen sind. Sie haben das Konsensprinzip in ihrem nationalen Recht verankert. Dieses Umdenken ist auch im EU-Parlamen
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
ARAG Recht schnell... ...
+++ Gekauft wie gesehen +++ Wird bei einem privaten Gebrauchtwagenkauf im Kaufvertrag zum Zweck des Gewährleistungsausschlusses die Formulierung "gekauft wie gesehen" verwendet, erfasst der Ausschluss laut ARAG nur solche Mängel, die ein Laie ohne Hinzuziehung eines Sachverständigen be
Die eigene Immobilie im Alter: Umbauen oder verkaufen? ...
(Mynewsdesk) Kassel, im Oktober 2017 - Das eigene Heim ist die beste Altersvorsorge, heißt es. Doch die wenigsten Immobilien sind barrierefrei gebaut. Aber gerade das ist oft entscheidend, möchte man im Alter in den liebgewonnenen vier Wänden bleiben. Zur Beratung, Planung und Umsetzung eines alt
Rauchen schädigt auch das Gehör aktiv und passiv ...
(Mynewsdesk) FGH, 2017. Jeder weiß, Rauchen beeinflusst die Gesundheit negativ. Die schädigenden Auswirkungen auf das Gehör sind vielen hierbei jedoch nicht bewusst. Denn die Ursachen für einen Hörverlust sind vielfältig. Neben dem zunehmenden Alter spielt auch der eigene Lebensstil eine wicht
Macron-Berater befürwortet Insolvenz für überschuldete Euro-Staaten (FOTO) ...
Der französische Ökonom und Politikberater Jean Pisani-Ferry hat sich in der Wochenzeitung DIE ZEIT für eine Insolvenz überschuldeter Staaten ausgesprochen. Pisani-Ferry hat Macrons Wirtschaftsprogramm ausgearbeitet und gilt als einer der wichtigsten Volkswirte im Umfeld des Präsidenten.




