TÜV Rheinland:
Resilienz-Check zur objektiven Bewertung gesundheitskritischer Stressbelastungen im Beruf
Köln, 12. Oktober 2017. Mit dem Resilienz-Check präsentiert TÜV Rheinland auf der Fachmesse A+A vom 17. bis 20. Oktober in Düsseldorf ein Programm, das subjektiv empfundene körperliche und seelische Belastungen von Arbeitnehmern anhand von validen Messwerten objektiviert. Unternehmen erhalten damit ein Instrument, um gesundheitsgefährdenden Stress am Arbeitsplatz zu erkennen und langfristig ausgerichtete Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Damit ist das neue Programm eine sinnvolle Ergänzung zur Gefährdungsbeurteilung und ein wertvolles Hilfsmittel sowohl im betrieblichen Arbeitsschutz als auch im Gesundheitsmanagement. Unternehmen können so Fehlzeiten aufgrund psychischer Belastungen rechtzeitig vorbeugen.
Mitarbeiter erhalten durch diese Maßnahme individuelle Empfehlungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit. Der Resilienz-Check ist ortsungebunden anwendbar und für alle Branchen, Unternehmensbereiche und Hierarchiestufen geeignet. Im Expertengespräch "Der Resilienz-Check - Arbeitsbeanspruchungen messen und objektiv bewerten" stellt Dr. med. Dieter Feitsch als Geschäftsführer der AMD TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH am 18. Oktober 2017 von 11.45 bis 12.30 Uhr in Halle 10 am Stand F51 das neue Programm ausführlich vor.
Umfassende Erkenntnisse aus Befragung und Messung
Der Resilienz-Check besteht aus einer Online-Befragung und der Messung körperlicher Parameter. Der Fragebogen erfasst zum einen die allgemeine Gesundheits- und Lebenssituation, wie zum Beispiel das Bewegungs- und Ernährungsverhalten, die Schlafqualität sowie medizinische Angaben zum Blutdruck. Zum anderen wird aus dem arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster ein Stressprofil erstellt.
Vitaldaten, beispielsweise die Variabilität der Herzfrequenz, werden zwei Tage lang mithilfe eines in Herznähe auf die Haut geklebten, kleinen Sensors erfasst. Die Messung, während der die Teilnehmer normal arbeiten und ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nachgehen können, startet automatisch. Der Abgleich der gewonnenen Daten mit den Ergebnissen des Onlinefragebogens zeigt, welche gesundheitlichen Auswirkungen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz vorliegen könnten.
Individuelle Gesundheitsberatung
Die Auswertung des Resilienz-Checks erhält jeder Teilnehmer per Post zugeschickt. Auf Wunsch erläutert ein Gesundheitsexperte von TÜV Rheinland die Ergebnisse und gibt individuelle Handlungsempfehlungen. Dabei erfährt der Mitarbeiter, inwieweit die empfundenen Belastungen mit den körperlichen Reaktionen übereinstimmen und welche Gesundheitsthemen für ihn wichtig sind. Der Experte berät jeden Teilnehmer individuell, wie er seine Gesundheit fördern, Erkrankungen vorbeugen und gezielte Maßnahmen in den Arbeitsalltag integrieren kann. Diese persönlichen Empfehlungen erhöhen die gesundheitsbezogene Handlungskompetenz der Mitarbeiter und motivieren zu einer aktiveren Gesundheitsvorsorge.
Sowohl bei der Gesundheitsberatung als auch bei der Übermittlung der Untersuchungsergebnisse wird die ärztliche Schweigepflicht ebenso gewahrt wie der Datenschutz und die Datensicherheit.
Betriebliche Gesundheitsförderung abgestimmt auf den Bedarf im Unternehmen
Unternehmen erhalten einen anonymisierten Bericht mit Informationen zum Gesundheitsstatus der Belegschaft. Auf Basis dieser Daten kann unter anderem der Betriebsarzt oder ein Mitarbeiter des Präventionsteams von TÜV Rheinland zusammen mit dem Unternehmer die Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung genau auf den Bedarf der Belegschaft abstimmen. Unternehmen zeigen ihren Mitarbeitern mit dem Angebot des Resilienz-Checks ihre Wertschätzung und tragen dazu bei, die Motivation und Leistungsfähigkeit - beispielsweise der Arbeitnehmer in Schlüsselpositionen - langfristig zu erhalten.
Weitere Informationen unter www.tuv.com/resilienz-check bei TÜV Rheinland.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 12.10.2017 - 12:30 Uhr
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