Spürbar höhere Preise 2017 für Butter und Molkereiprodukte
ID: 1540653
Deutschland im September 2017 über 70 % mehr als vor einem Jahr
bezahlen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des
Welternährungstags am 16. Oktober weiter mitteilt, stiegen die
Verbraucherpreise auch für Molkereiprodukte mit + 15 % im gleichen
Zeitraum deutlich. Die stärksten Preisanstiege von jeweils etwa 30 %
gab es bei Sahne, Milch und Quark. Auch Käse und Joghurt kosteten
durch die Preiserhöhungen in den letzten Monaten deutlich mehr als
ein Jahr zuvor.
Die Tendenz steigender Preise im Jahr 2017 für Butter und
Molkereiprodukte zeigte sich nicht nur bei den Verbrauchern, sondern
auch auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen in ähnlichem Ausmaß. Die
Preise für Milch und Milcherzeugnisse lagen im August 2017 sowohl
beim Import als auch bei den gewerblichen Erzeugern etwa 20 % über
dem Vorjahresmonat. Mit Abstand deutlich teurer binnen Jahresfrist
war auch hier die Butter (Importpreise: + 55 %; Erzeugerpreise:
+ 82 %). Die aktuellen Verteuerungen auf der Erzeugerstufe werden
offensichtlich an den Großhandel und letztendlich an den
Endverbraucher weitergegeben.
Die Preisentwicklung häufig gekaufter Produkte für die Verbraucher
zeigt der Preismonitor im Internetangebot des Statistischen
Bundesamtes. Bei den Nahrungsmitteln wird hier die auffällige
Preisentwicklung für ausgewählte Produkte des täglichen Bedarfs, so
auch für Butter, H-Milch und Schnittkäse, dargestellt.
Weitere Informationen zur Peisstatistik bietet die Fachserie 17.
Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Preisstatistik können
auch über die Tabelle für die Preisindizes in der Datenbank
GENESIS-Online abgerufen werden.
Die vollständige Pressemitteilung mit Tabelle sowie weitere
Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des
Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell
zu finden.
Weitere Auskünfte gibt:
Ute Egner,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 41 55,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de
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Datum: 16.10.2017 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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