Frankfurter Rundschau: Gefährliches Flickwerk
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AKW-Kühlrohren, die Überschwemmungen oder Erdstößen nicht gewachsen
seien. In den 1970er Jahren hatte die an der Spitze des nuklearen
Fortschritts marschierende Nation nahezu einvernehmlich beschlossen,
nicht nur militärisch, sondern auch zivil auf Atomkraft zu setzen.
Das Land baute den Großteil der heute 58 französischen Reaktoren. Was
wiederum heißt: Viele sind am Ende ihrer 40-jährigen Lebensdauer
angelangt. Und als wäre dies nicht schon lange absehbar gewesen,
fehlt es nun erschreckend an Alternativen. Noch immer deckt
Frankreich rund drei Viertel seines Strombedarfs aus Atomkraftwerken.
Das Energiewendegesetz, wonach der Anteil bis 2025 auf 50 Prozent
sinken soll, hat sich als frommer Wunsch entpuppt. Was den Betreibern
bleibt, ist Flickwerk am Altbestand - gefährliches Flickwerk.
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Datum: 17.10.2017 - 17:45 Uhr
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